Hessentags-Finanzen im Plan

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Bad Hersfeld. Zweieinhalb Stunden tagte der Hessentagsbeirat der Stadt Bad Hersfeld am Montag, dann waren die Finanzen im Plan und von einem zusätzlichen Defizit keine Rede mehr.

Wie Vorsitzender Bernd Böhle auf Anfrage unserer Zeitung berichtete, habe der Beirat „weder Gravierendes gestrichen oder hinzugefügt.“ Deshalb werde der eingeplante städtische Zuschuss von 2,58 Millionen Euro nach Stand der Dinge auch nicht überschritten.

Böhle räumte ein, dass zuvor aus den zehn Projektgruppen der Verwaltung Alarmsignale gesendet worden sein, man laufe Gefahr, mit dem Budget nicht auszukommen. Dies hatte zunächst im Haupt- und Finanzausschuss und dann auch in der Stadtverordnetenversammlung kritische Nachfragen ausgelöst und zu einem Beschluss für mehr Transparenz beim Status der Vorbereitungen für das Landesfest 2019 gesorgt (unsere Zeitung berichtete).

Bürgermeister Thomas Fehling hatte darauf verwiesen, dass die Hersfelder Bewerbung bereits vor zwei Jahren gefertigt wurde und auf noch älteren Zahlen fuße. Dass es innerhalb des Budgets zu Verschiebungen komme, sei deshalb nicht ungewöhnlich. Gleichwohl hatte es Gesprächsbedarf für eine Sondersitzung des nicht öffentlich tagenden Beirats gegeben.

Vorsitzender Bernd Böhle machte außerdem vorsorglich geltend, dass die Einhaltung des Budgets auch von einem erfolgreichen Ablauf des Hersfelder Hessentages abhänge. „Wenn das Wetter schlecht ist und keiner kommt, dann wird es sicherlich ein Minus geben“, sagte Böhle.

Bad Hersfeld feiert vom 7. bis 16. Juni 2019 den Hessentag.

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