Bad Hersfelder Stadtpolitik

UBH kritisiert Fehling, ist aber gegen Abwahl

Vorstand und Fraktion der Unabhängigen Bürger Hersfelds (UBH) lehnen ein Bürgermeister-Abwahlverfahren im Bad Hersfelder Stadtparlament ab.

Damit reagiert die UBH auf die Initiative des NBL-Stadtverordneten Jochen Kreissl, der in einem Schreiben an alle Parlamentsfraktionen angeregt hatte, über eine Abwahl von Thomas Fehling nachzudenken. Gleichzeitig hatte Kreissl den Bürgermeister scharf kritisiert.

„Der Bürgermeister hat sich juristisch nichts zu Schulden kommen lassen. Er ist in 2016 seitens der Bürgerschaft mit Mehrheit wiedergewählt worden. Dies gilt es zu respektieren“, heißt es in der Pressemitteilung der UBH.

Allerdings gebe es nicht unerhebliche Kritik an der Amtsführung des Bürgermeisters. Vieles liege im Argen. Auch das Arbeitsklima sei dringend verbesserungswürdig, schreibt Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Schülbe. Die Bürgermeisterkritik am 1. Stadtrat und am Magistrat entbehre jeglichem Grund. Der unnötige Konflikt mit der Hersfelder Zeitung schade allen.

Schülbe weiter: „Aufgrund dieser Sachlage wird die UBH ihr mit viel Sachverstand und Herzblut erarbeitetes Stadtentwicklungskonzept Stück für Stück umzusetzen versuchen – möglichst zusammen mit anderen Fraktionen und engagierter Bürgerschaft.“ 

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