Ministerium bittet um Vorsicht

Trockene Oster-Tage: Waldbrandgefahr in Hessen

Das Hessische Umweltministerium warnt mit Blick auf die trockenen und warmen Ostertage vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern. Das betrifft also auch Hersfeld-Rotenburg.

Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes besteht in Hessen überwiegend mittlere Waldbrandgefahr. Über Ostern zeichnet sich allerdings vorübergehend vor allem in Südhessen lokal eine hohe Waldbrandgefahr ab, heißt es in einer Pressemitteilung des Landes.

Bevor im Frühjahr bei Sträuchern, Bäumen und Bodenvegetation frisches Grün stärker ausgetrieben ist, stellen vertrocknetes Reisig und Laub sowie Gras des Vorjahres auf den Waldböden ein leicht brennbares Material im Wald dar. Regional kommt in diesem Jahr noch unverwertbares Kronenrestholz und Reisigmaterial aus den zurückliegenden Sturmschäden, insbesondere aus dem vergangenen Jahr, hinzu. In diesem Jahr kam es in Hessen bislang zu etwa zehn Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 3,5 Hektar – annähernd fünf Fußballfelder.

Das Umweltministerium bittet alle Waldbesucherinnen und -besucher am Osterwochenende bei ihren Ausflügen im Wald um erhöhte Vorsicht. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch aus dem Fahrzeugfenster geworfene Zigarettenkippen aus.

Alle Besucher werden gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren. (red/rai)

Rubriklistenbild: © Julian Stähle/dpa-Bildfunk

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