Call-Center wird eingeweiht

Summacom im Schilde-Park: Umbau in Rekordzeit

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Die Halle mit der Galerie und den Büros hat auf 850 Quadratmetern Platz für bis zu 200 Mitarbeiter. 

Im März wurde der Mietvertrag unterschrieben - keine zwei Monate später startete der Kommunikationsdienstleister Summacom sein Call-Center am neuen Standort in Bad Hersfeld. 

30 Mitarbeiter begannen am neuen Standort. Heute werden die Räumlichkeiten auf zwei Etagen direkt neben der Schilde-Halle eingeweiht.

Die Erweiterung des Leistungsspektrums und ein wachsender Summacom-Kundenkreis führten zur Eröffnung des neuen Standortes in zentraler Lage in der Mitte Deutschlands, in der Nähe zu neuen Auftraggebern wie dem Telekommunikationsanbieter Netcom Kassel. Der Stammsitz von Summacom ist im saarländischen St. Ingbert, wo rund 450 Mitarbeiter arbeiten. In Bad Hersfeld sollen bis zum Jahresende 100 beschäftigt werden, mit einem perspektivischen Potenzial für maximal 200 Mitarbeiter je nach Auftragsentwicklung.

Für die wurden im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss am Benno-Schilde-Platz 6 rund 850 Quadratmeter Fläche angemietet - inklusive Halle mit Galerie, Büros und Küche. Mit der Planung und dem Umbau des früheren Grenzbach-Firmensitzes, der sich nur noch im Rohbau befand, waren das Architekturbüro Wachtel und das Planungsbüro Sattler beauftragt.

In dem neuen Call-Center bietet Summacom telefonischen Kundenservice rund um die Uhr an 365 Tagen an.

Der Ausbau der beiden Etagen begann Mitte Februar mit dem Teilabriss von Wänden sowie der Anpassung der Grundrisse. Bereits im April war das Obergeschoss so weit hergestellt, dass die ersten 21 Callcenter-Arbeitsplätze, der Schulungs- und der Besprechungsraum genutzt werden konnten. Die Restflächen wurden noch vor dem Hessentag Ende Mai an Summacom übergeben, komplett fertiggestellt waren die beiden Etagen Ende Juli.

Enge Zusammenarbeit

„Die kurzen Bauzeiten waren nur durch enge Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten, wie Bauherrschaft, Nutzer, Planer, Bauleitung und ausführende Gewerke, möglich. Alle arbeiteten konstruktiv und mit kurzen Reaktionszeiten zusammen“, erklärt Kai Sattler, Bauleiter Planungsbüro Sattler. Es wurde samstags/ sonntags und an Wochentagen länger als üblich gearbeitet.

Aufgrund der hohen Anzahl telefonierender Mitarbeiter auf der Fläche musste ein extrem hoher Schallschutz installiert werden. Spezielle Lichtdecken, die gleichzeitig den Schallschutz verbessern, wurden auf 650 Quadratmetern eingebaut, die Wände beschichtet mit einem schallschluckenden Putz (1000 Quadratmeter Wandfläche). Der Teppichboden, der verlegt wurde, dient ebenfalls zur Schall-Absorbierung. Mit dem besonderen Lichtkonzept wurde ein Tageslichteffekt (DALI Steuerung) hergestellt.

Kundenservice in drei Schichten

Das Callcenter des Kommunikationsdienstleister Summacom arbeitet im 3-Schichtbetrieb. Im Erdgeschoss befinden sich circa 75 Arbeitsplätze, im Obergeschoss circa 25, der Schulungsraum bietet etwa 14 Mitarbeitern, der Besprechungsraum etwa 14 Angestellten Platz. Im Erdgeschoss wurden ein Personal- und ein Aufenthaltsraum eingerichtet sowie ein Server- und Elektroraum. Aufgrund der Mitarbeiteranzahl war es nötig eine zusätzliche Toilettenanlage für Damen und Herren zu integrieren. Diese wurde im Obergeschoss neu gebaut.

Im Obergeschoss befindet sich neben 25 weiteren Arbeitsplätzen auch der Schulungsraum.

Insgesamt wurden rund eine Millionen Euro in den Ausbau der Geschäftsräume investiert. „Wir haben uns bewusst für Bad Hersfeld entschieden. Hier wollen wir mit einem zweiten Standort einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft tun,“ begründet Summacom-Geschäftsführer Martin Schimpf die Standortwahl für den zweiten Firmensitz. (ley)

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