Kommunikationsdienstleister aus Bad Hersfeld zeigt Engagement

SUMMACOM: Kultur fördern – auch in schwierigen Zeiten

Alt sein für Anfänger
+
"Alles halb so schlimm - Alt sein für Anfänger" lautete der Titel des Programms mit Texten, Musik und Tanz von Daniela Ziegler und Helmut Baumann.

Der Kommunikationsdienstleister SUMMACOM, ansässig im Bad Hersfelder Schilde-Park, zeigte beim ANDEREN SOMMER großes Engagement. 

Als Sponsor und Pate der Veranstaltungen „Alt sein für Anfänger“ und „Niemandsland“, förderte SUMMACOM die Umsetzung der Events entscheidend. „Kunst und Theater gehören hierher. Deshalb fördern wir Kultur – auch in schwierigen Zeiten“, so SUMMACOM-Geschäftsführer Martin Schimpf.

„In diesem Sinne freuen wir uns sehr, als einer der Sponsoren von EIN ANDERER SOMMER, entscheidend dazu beitragen zu dürfen, der Festspielstadt Bad Hersfeld auch in diesem herausfordernden Jahr ein attraktives kulturelles Programm anzubieten.“ ergänzt Marc Kirch, Leiter Marketing & Vertrieb bei SUMMACOM.

Marc Kirch, Leiter Marketing & Vertrieb SUMMACOM

So verloste der Kommunikationsdienstleister im Rahmen seines Engagements auch Karten für die Veranstaltung ‚Alt sein für Anfänger‘ an die Leser der Hersfelder Zeitung. Festspiel-Star Daniela Ziegler, die bei ‚Alt sein für Anfänger‘ mitwirkte, sprach vor der Veranstaltung mit der Hersfelder Zeitung:

Endlich wieder auf der Bühne stehen nach einem halben Jahr Zwangspause – da ist selbst Festspiel- und Fernsehstar Daniela Ziegler aufgeregt. Nachdem die Coronakrise den Kalender der Schauspielerin leergefegt hatte, stand Ziegler Anfang August mit „Alles halb so schlimm – Alt sein für Anfänger“ auf der Bühne der Stiftsruine. Die Lesung mit Musik war Teil des ANDEREN SOMMER.

Von humoristisch bis wehmütig – das Programm „vereint verschiedene emotionale Ausdrücke“, so Ziegler. Alles, was zum Thema Altwerden dazugehört, hat die österreicherische Autorin Lida Winiewicz in ihren Texten verpackt. Gepaart mit speziell hierfür komponierter Musik von Thomas Zaufke, feierten Daniela Ziegler und Helmut Baumann im Jahr 2016 mit dieser besonderen Lesung Premiere.

Festspiel-Debüt im Jahr 1978

Baumann und Ziegler haben sich im Jahr 1972 kennengelernt. Zu dieser Zeit choreografierte Baumann die junge Schauspielerin bei den Ruhr-Festspielen. Seither sind die beiden in regem Kontakt. Mit „Alles halb so schlimm“ standen sie schon in Berlin, Wien, Hamburg und Stuttgart gemeinsam auf der Bühne. Daniela Ziegler und die Festspiele verbindet eine lange Geschichte: 1978 hatte Ziegler ihren ersten Auftritt in der Stiftsruine. Für ihre Rolle in „Wir sind noch einmal davongekommen“ gewann sie den Hersfeld-Preis. Es folgten Auftritte in den Jahren 1979 (Hersfeldpreis), 1981 und 1995.

In dieser Zeit erlebte die erfahrene Schauspiel-, Musical- und Fernsehdarstellerin das Theater im Wandel: Weg vom freien Sprechen hin zu Mikroports. Auch andere technische Aufwertungen veränderten das Theaterspielen. Doch was geblieben ist, so Ziegler, ist die besondere Atmosphäre des Freilicht-Theaters. „Die Stiftsruine ist ein wunderbarer Ort, für mich ein wahrer Kraftort.“

Wenn Ziegler nicht selbst auf der Bühne stand, so kam sie dennoch als Gast der Festspiele nach Bad Hersfeld. In den vielen Jahren haben sich auch zahlreiche Freundschaften entwickelt, die bis heute bestehen. Ein Brief von Elfriede Heimeroth, die Daniela Ziegler im Sommer 1995 bei sich beherbergte (wir berichteten), hat die Schauspielerin stark berührt: „Es ist unheimlich nett, dass sich jemand so lieb an mich erinnert“, sagt sie. Auch für ihren diesjährigen Besuch nahm sie sich genug Zeit, um Bekannte zu treffen und den „Anderen Sommer“ in Bad Hersfeld zu genießen.

Veranstalter ziehen positive Bilanz

Das Kulturfestival „Ein anderer Sommer“ in Bad Hersfeld hat alle Erwartungen übertroffen. Etwa 15.000 Zuschauer (3000 Besucher pro Wochenende) lockte das Festival mit rund 100 Terminen und vielen prominenten Künstlern an den fünf Wochenenden vom 17. Juli bis 16. August 2020 in die Stiftsruine, in den Stiftspark, das buchcafé, die Stadtkirche, in das Johann-Sebastian-Bach-Haus sowie an zahlreiche andere Veranstaltungsorte in der gesamten Innenstadt.

Dank an Sponsoren

Die Kaufmännische Leiterin Andrea Jung sieht die Hauptziele des Festivals mehr als erreicht: „Wir haben mit dem ANDEREN SOMMER Leben in die Stadt gebracht und ein vielfältiges Kulturprogramm geboten, über 100 Künstlern konnten wir auch in Notzeiten Arbeit geben. Das Festival war auch ein finanzieller Erfolg für die von den Festspielen zu verantworteten Bereiche.“ Die Zusatzkosten für den ANDEREN SOMMER seien, so die Kaufmännische Leiterin, durch Einnahmen, Sponsorenerlöse und Spenden getragen.

Andrea Jung erläutert, dass sich diese Zusatzkosten für das Festspiel-Programm des ANDEREN SOMMERS auf 350.000 Euro belaufen, wobei die tatsächlichen Kosten wesentlich höher liegen, „weil wir all unsere Ressourcen plus Infrastruktur der Festspiele eingebracht haben. Diese laufenden Kosten sind durch die Zuschüsse von Bund, Land, Kreis und Stadt gedeckt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare