Verdi hat Ausstand der Busfahrer zum Ende der Ferien angekündigt

„Streik nicht auf Kosten der Kinder“: Landrat fordert konkrete Informationen

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Der Stadtbus in Bad Hersfeld.

Hersfeld-Rotenburg. „Arbeitskampfmaßnahmen stehen Gewerkschaften zu, aber dürfen nicht zu Lasten der Schulkinder gehen.“ Mit dieser Aussage hat Dr. Michael Koch, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, auf die Ankündigung der Gewerkschaft Verdi reagiert, dass ab Montag die Busfahrer privater Gesellschaften in einen Streik treten – wir berichteten.

Koch ergänzte: „Bei diesen Temperaturen zu Schulbeginn zu streiken und dadurch die Schulkinder an der Bushaltestelle stehen zu lassen, wäre unverantwortlich. Ich erwarte von der Gewerkschaft eine klare Kommunikation, welche Fahrten betroffen sind.“ Ab Montag hat Verdi zu einem Warnstreik der Busfahrer in Hessen aufgerufen, nachdem die Tarifverhandlungen mit dem Landesverband hessischer Omnibusbetreiber (LHO) gescheitert sind.

Nach Informationen des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) kann es im Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf folgenden Linien zu Ausfällen und Verspätungen kommen: 301 bis 315, 320, 330, 331, 335, 340, 341, 345 sowie beim Stadtbus Bad Hersfeld. Die einzelnen Fahrstrecken der Linien sind auf der Homepage des Landkreises unter www.hef-rof.de zusammengefasst.

„An keiner Stelle erwarten wir einen Totalausfall auf den genannten Linien“, schreibt der Nordhessischen Verkehrsverbund auf seiner Internetseite. (red/rai)

Streik: Bleiben die Schulbusse am Montag stehen?

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