Dem Ordnungsamt liegen Hinweise vor

Stadt Bad Hersfeld warnt vor giftigen Hundeködern im Stiftsbezirk

28.07.2018, Niedersachsen, Greetsiel: Ein kleiner Hund ist während des Regens durchnässt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
+

Hundehalter, aufgepasst: Der Stadt Bad Hersfeld liegen Hinweise vor, dass im Stiftsbezirk und im Bereich der Leonard-Müller-Anlagen giftige Köder ausgelegt wurden. 

Die Stadt Bad Hersfeld warnt in ihrem aktuellen Newsletter vor giftigen und mit Reißzwecken gespickten Hundeködern im Stiftsbezirk und im Bereich der Leonard-Müller-Anlagen. 

Entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung seien dem Fachbereich Ordnungsdienste bekannt geworden. Demnach sollen bereits vergangene Woche Giftköder sowie mit Reißzwecken gespickte Fleischstücke ausgelegt worden seien. Beim Ausführen von Hunden wird daher um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Grundsätzlich gelte in allen öffentlichen Anlagen Leinenzwang. Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse sei beim Führen von Hunden aber besonders darauf zu achten, dass die Leine entsprechend kurz gehalten wird. Auch sollten die Tiere daran hindert werden, Herumliegendes zu fressen.

Wobei die Köder natürlich auch anderen Tieren oder Kindern gefährlich werden könnten.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben sollte oder noch macht, sollte dies der Polizei melden, Telefon 06621/9320.

Bisher liegen der Polizei allerdings keinerlei Informationen beziehungsweise Hinweise vor, wie Patrick Bug von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen, auf Nachfrage unserer Zeitung berichtete. Man nehme solche aber selbstverständlich auf und ernst, und wolle nun auch Kontakt zur Stadt Bad Hersfeld suchen. Wer einen giftigen oder gespickten Köder findet, sollte ihn am besten liegen lassen und die Polizei informieren, die dann vor Ort auch Spuren sichern könne, rät Bug.

Auf Facebook hatten sich in den vergangenen Tagen ebenfalls Nutzer über das Thema ausgetauscht.

Nach § 17 des Tierschutzgesetzes wird das Auslegen von Hundeködern mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet, wenn den Hunden erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt. (red/nm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare