Umbau in der Bismarckstraße

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg: Filiale in Bebra zieht vorübergehend ans Bettenlager am Bahnhof

Strom für die Sparkasse: Kevin Kunzmann (links) und Philipp Ludwig von der Firma Hess aus Bad Hersfeld bei der Elektroinstallation. Weil eine Hauptspannungsleitung über die Bahnhofstraße verlegt wird, kommt ein Hubsteiger zum Einsatz.
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Strom für die Sparkasse: Kevin Kunzmann (links) und Philipp Ludwig von der Firma Hess aus Bad Hersfeld bei der Elektroinstallation. Weil eine Hauptspannungsleitung über die Bahnhofstraße verlegt wird, kommt ein Hubsteiger zum Einsatz.

Die Filiale der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg in Bebra zieht zum 11. September vorübergehenden um und ist dann auf dem Parkplatz des Dänischen Bettenlagers zu erreichen.

  • Das Gedächtnis der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg ist im Sparkassenmuseum in Bad Hersfeld zu entdecken.
  • Thomas Walkenhorst, Mitglied im Vorstand der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, im Interview.
  • Die Erfolgsbilanz 2019 ist da.

Dort an der Bahnhofstraße entsteht ein zweigeschossiger Containerbau, in dem die Kunden der Bank die gewohnten Service- und Beratungsleistungen bis Oktober 2021 in Anspruch nehmen können sollen. Hintergrund für den Umzug ist der Umbau der bestehenden Filiale an der Bismarckstraße gegenüber des Bebraer Einkaufszentrums, der im Herbst kommenden Jahres fertig werden soll (wir berichteten).

Die Filiale wird moderner und wächst um einen zweigeschossigen Neubau. Zudem sollen neue Wohnungen entstehen – derzeit gibt es davon zwei in den Obergeschossen. Für den Umbau müssen der eingeschosssige Flachdachanbau hinter dem Gebäude und der derzeitige Parkplatz weichen. Das Geldinstitut rechnet mit einer Investition im siebenstelligen Bereich. „Bebra hat sich gerade rund ums be! sehr positiv entwickelt“, sagt Wolfgang Kurth, Leiter der Abteilung Vorstandsstab. Das Projekt sei ein klares Bekenntnis zum Standort, der bereits jetzt eine der größten Filialen der Sparkasse im Kreis sei.

Am Donnerstag, 10. September, gehen um 18 Uhr in der Bismarckstraße die Geräte aus und werden in den neuen Sparkassen-Würfel gebracht, der insgesamt aus 20 Containern besteht und rund 300 Quadratmeter Platz bietet. An diesem Abend ist das Projekt auch noch einmal Thema im Bebraer Parlament: Für den Umbau muss der bestehende Bebauungsplan geändert werden.

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg: Erfolgsbilanz 2019 ist da

Das Jahr 2019 war voller Herausforderungen für die Finanzwelt. Neben der weiterhin anhaltenden Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank steigen ebenfalls die Anforderungen an die Regulatorik von Banken und Sparkassen. Auch die Kunden der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg erwarten stets neue und sichere Produkte und Services, sodass die immer weiter fortschreitende Digitalisierung ein stetiger Begleiter in allen Angeboten und Dienstleistungen bleibt. 

Die Erwartungen der Kunden verändern sich dahingehend, dass Serviceangebote in der Geschäftsstelle vor Ort weniger stark genutzt werden. Das Mobile- und Online-Banking ist komfortabel, sicher und schnell, sodass immer mehr Kunden ihr Banking über diese flexiblen Wege abwickeln. Auch ältere Kunden ohne PC und Banking-Zugang haben die Möglichkeit, ganz bequem per Telefon ihre täglichen Bankgeschäfte zu erledigen. Die Sparkasse ist für ihre Kunden über alle Kanäle erreichbar, wenn Fragen oder Probleme auftreten. Fragen können nun rund um die Uhr an jedem Tag telefonisch an die Sparkasse gerichtet werden.

Erfolgsbilanz 2019 Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bedankt sich bei ihren Kunden, Geschäftsfreunden und Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Die nun vorliegende Erfolgsbilanz gibt einen Einblick in die Geschäftsentwicklung, Aktivitäten und das Engagement für soziale Projekte im Jahr 2019. Gemeinsam mit den Kunden und den engagierten Mitarbeitern konnten die Sparkasse in dieser Region viel erreichen. 

Die vollständige Erfolgsbilanz der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg kann auf der Website des Unternehmens gefunden und gelesen werden. Direkt zur Erfolgsbilanz? Hier klicken!

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg: Neue Auszubildende an Bord

Acht Azubis starteten Anfang August in der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg ihre Berufsausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann. Durch die aktualisierte Ausbildungsordnung rücken die kommunikativen Fähigkeiten und digitalen Aspekten jetzt noch mehr in den Mittelpunkt. Damit wird die Ausbildung insgesamt kunden- und praxisorientierter. 

Um hierfür gut aufgestellt zu sein, erhalten alle Azubis ein iPad von der Sparkasse, mit dem sie ihre Ausbildung digital managen können. Angefangen vom Ausbildungs- und Einsatzplan über die Schulbücher bis hin zu Lernvideos können die Azubis nun überall und digital auf ihre Ausbildungsunterlagen zugreifen. 

„Mit unseren Ausbildungsangeboten stärken wir die kommunikativen Fähigkeiten, das vernetzte Denken, den professionellen Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln und durch projektorientiertes Arbeiten das gute Miteinander.“ 

So beschreibt der Ausbildungsleiter der Sparkasse, Carsten Zinkan die Anpassungen den neuen Azubis Leon Brückner, Natalie Djirdjis, Lilli Ehrlich, Fabian Philipp, Muriel Sandor, Lena Sauer, Jasmin Strube und Isabella Yousef.

Auf dem Roten HZ-Sofa: Thomas Walkenhorst, Vorstand der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg ist seit 100 Tagen im Amt.

Montagsinterview mit Thomas Walkenhorst

Seit 100 Tagen ist Thomas Walkenhorst als neues Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg im Amt. Über seinen Start in Corona-Zeiten sprach der gebürtige Niedersachse mit Kai A. Struthoff.

Herr Walkenhorst, die ersten 100 Tage im neuen Job sind von der Corona-Pandemie überschattet worden. Hatten Sie Gelegenheit, Ihre Kollegen und Kunden kennenzulernen?

Leider nicht so intensiv, wie gewünscht. Wir haben uns für die Sparkasse strenge Sicherheitsregeln auferlegt und bei unseren Kunden ist das auch so. Aber Webkonferenzen und Telefongespräche sind etwas anderes als Menschen im Gesicht anzusehen, was sie wollen und mögen. Normalerweise hätte ich täglich mindestens zwei Termine bei Kunden, doch das ging auch nicht. Aber es läuft jetzt gut an. Ich bin zufrieden.

Trotzdem haben Sie sich einen ersten Eindruck verschafft. Wie fällt der aus?

Bis zum 15. März ist alles stabil gelaufen. Aber jetzt gucken wir mit Vorsicht und Neugier auf das, was seither passiert ist und kommt. Bislang haben wir noch keine ernsten Risikofälle bei den Wirtschaftsunternehmen im Kreis. Aber wer weiß, was passiert, falls eine zweite Welle kommt ...

Aber kommt das dicke Ende womöglich doch noch?

Wenn man rein auf Konten, auf Zahlen schaut, dann sieht es so schlimm nicht aus. Aber natürlich gibt es Unterschiede, etwa zwischen der Gastronomie und Handwerksbetrieben. Wir profitieren hier nicht nur von den Logistikern, sondern wir haben auch sehr viele stabile Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen, die auf breiten Füßen stehen.

Breite Füße, heißt das dicke Liquiditätspolster?

Die Liquidität ist momentan noch kein dramatisches Problem, auch weil viele Betriebe die Corona-Hilfen genutzt haben, die angeboten wurden. Außerdem haben wir natürlich hunderte von Tilgungen gestreckt, sodass den Unternehmen auch dort kein Geld abgeflossen ist. Und wir haben eine ganze Menge an öffentlichen Fördermitteln ausgezahlt. Die Lage ist daher derzeit nicht so ernst wie etwa während der Finanzkrise 2008.

Viele Experten warnen vor einer Insolvenzwelle Ende des Jahres. Teilen Sie diese düstere Prognose?

Per heute nicht. Wenn wir eine zweite Corona-Welle mit einem weiteren Lockdown bekommen, dann gibt es sicher Probleme. Richtig interessant wird es erst, wenn die Wirtschaft wieder hochfährt, denn dann werden auch die jetzt ausgesetzten Forderungen fällig, die dann vorfinanziert werden müssen.

Bund und Länder pumpen Milliarden von Euro in die Wirtschaft und greifen damit in das marktwirtschaftliche Kräftespiel ein. Kann das gut gehen?

Momentan sorgt es dafür, dass es keine Liquiditäts- und Refinanzierungsprobleme gibt. Und das ist grundsätzlich erst mal gut. Probleme könnte es geben, wenn das alles mal nachfragewirksam wird. Dann könnte es eine Inflation geben. Aber zurzeit liegt dieses Geld noch auf den Konten.

Sie glauben also weiterhin nicht an Inflation?

Nein, denn die Voraussetzung für eine Inflation ist, dass Geld eine Nachfrage auslöst. Aber das ist im Moment nicht im gleichen Maß der Fall, wie Geld vorhanden ist.

Was ist mit den Zinsen?

Ohne Inflation wird es auch keine steigenden Zinsen geben. Für die Sparer wird es also nicht besser als in der Vergangenheit. Um überhaupt noch eine Rendite zu erzielen, wird ein Tagesgeldkonto nicht mehr ausreichen. Wertpapiere sind ein Ansatz.

Die Sparkasse hat unlängst einige kleinere Filialen geschlossen. Wie haben die Kunden reagiert?

In der Summe gab es eigentlich nur wenige Reaktionen von Unverständnis, und die kamen auch meist nicht mal von unseren Kunden. Das liegt aber auch daran, dass die Eingriffe ins Filialnetz so vorgenommen wurden, dass jeder in erreichbarer Entfernung eine Filiale hat. Das ist erklärbar und wurde akzeptiert.

Sind noch weitere Filialschließungen geplant, kommunizieren Sie künftig nur online mit den Kunden?

Eher nicht, wir wollen ja nicht zur reinen Online-Bank werden. Die Abgrenzung einer Sparkasse gegenüber anderen Kreditinstituten ist die Präsenz vor Ort. Dazu braucht man auch ordentliche Räume wo wir auch investieren werden.

Sie sind mit Ihrer Frau nach Bad Hersfeld gezogen und wohnen in der Innenstadt. Wie haben Sie beide sich inzwischen privat hier eingelebt?

Na ja, die privaten Kontakte sind pandemiebezogen überschaubar. Aber die Kontaktpflege mit Nachbarn und Kollegen funktioniert sehr gut, da mache ich mir keine Sorgen. Außerdem schaue ich mich nach Sportvereinen um, weil ich gern Rennrad und Mountainbike fahre. Die Landschaft hier ist sehr abwechslungsreich. Aber zurzeit ist mein Lieblingsort im Kreis noch unsere Loggia.

Im Anschluss können Sie hier das Interview zum Einstand von Thomas Walkenhorst lesen.

„Ich glaube noch nicht an Inflation“

Am 1. April hat Thomas Walkenhorst sein Amt als Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg angetreten. Über seinen Start in schwerer Zeit und die Folgen der Corona-Krise sprach mit ihm und Reinhard Faulstich dem Vorstandsvorsitzenden, Kai A. Struthoff.

Herr Walkenhorst, Sie treten Ihr Amt im Corona-Shutdown an. Wie waren die ersten Tage, konnten Sie überhaupt Ihre neuen Neuer Sparkassenvorstand Thomas Walkenhorst (rechts) mit Vorstandsvorsitzendem Reinhard Faulstich. Antrittsinterview.Kollegen begrüßen?

Neuer Sparkassenvorstand Thomas Walkenhorst (rechts) mit Vorstandsvorsitzendem Reinhard Faulstich. Antrittsinterview.

Thomas Walkenhorst: Natürlich, aber unter Einhaltung eines gewissen Mindestabstands und nach bestimmten Regeln, die wir uns hier gegeben haben. Aber einfacher wird das Kennenlernen von Menschen damit natürlich nicht wirklich. Normalerweise würde ich jetzt im Auto sitzen und Kunden besuchen. Aber Langeweile gibt’s beim Jobstart, wie vermutlich jeder weiß, sowieso nicht, es gibt genug zu tun.

Von Rosenheim nach Bad Hersfeld: Wie ist dieser Wechsel für Sie ganz praktisch abgelaufen?

Walkenhorst: Wir haben Glück gehabt und Mitte März direkt in der Innenstadt eine tolle Location zum Wohnen gefunden. Also haben wir uns mehrfach ins Auto gesetzt und selbst das Notwendigste transportiert. Jetzt ziehen wir sukzessive unseren Hausstand um, das wäre ohne Corona-Ausgangsbeschränkungen auch etwas leichter.

Herr Faulstich, Sie sind vermutlich froh, gerade in diesen Zeiten jetzt wieder Verstärkung zu haben. Mit welchen konkreten Problemen ist die Sparkasse zurzeit besonders befasst?

Reinhard Faulstich: Ja, das stimmt! Die Leitung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg ist eine Teamaufgabe. Ich bin froh, dass wir mit dem Eintritt von Thomas Walkenhorst jetzt wieder komplett sind. Die derzeit gültigen Einschränkungen belasten unser Handeln derzeit mindestens genauso stark, wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Banking ist eben People“ - ohne persönlichen Kontakt und eine vertrauensvolle Atmosphäre geht das nicht. Deshalb halten wir auch so lange es geht die persönliche Erreichbarkeit in unseren Geschäftsstellen und Beratungscentern aufrecht.

Wir hören, dass einige Menschen anfangen, Bargeld in größeren Summen abzuheben, aus Angst, es könnte nichts mehr geben. Ist diese Sorge begründet?

Faulstich: Das war vor einigen Tagen noch stärker ausgeprägt. Wir hatten uns schon zu Beginn der Unsicherheiten darauf eingestellt und etwas mehr Bargeld bevorratet. Von den höheren Abhebungen wurden zwischenzeitlich auch viele wieder eingezahlt. Da ist der anfänglichen Erregung dann Vernunft gefolgt.

Herr Faulstich, Sie kennen die meisten Unternehmen in unserer Region. Wie kommt unser Kreis durch die Krise?

Faulstich: Die jetzige Situation schneidet alle Betroffenen viel schneller, breiter und vor allem tiefer ins Fleisch. Es gibt nur wenige Gewinner in dieser Krise. Nach Ostern wird es darauf ankommen, ob ein zeitnaher Ausstieg aus den sehr weitgehenden Einschränkungen umsetzbar ist, ohne die Gesundheit als höchstes Gut aus dem Fokus zu nehmen. Gelingt das, müssen wir hier in der Region schon einen kräftigen Dämpfer hinnehmen, kommen aber hoffentlich mit nur einem blauen Auge davon.

Herr Walkenhorst, zurzeit verteilt der Staat über Hilfsprogramme Unmengen an Geld. Was bedeutet das mittelfristig für unsere Wirtschaft? Drohen uns Inflation oder gar eine Währungsreform?

Walkenhorst: Das ist die spannende Frage schlechthin. So mancher Sparer hätte sich seit Jahren ein wenig mehr Inflation gewünscht, damit sich die Zinssituation normalisiert. Die Hilfsprogramme für die Unternehmer decken ja nun erst mal Lücken, das löst keine Nachfrageausweitung aus, sondern verhindert eher Not. Ich glaube da noch nicht an Inflation. Und die Zentralbanken weltweit werden alles Notwendige tun, damit die Systeme stabil bleiben – es betrifft ja nicht ein Land, sondern alle. Was Viele noch nicht verstanden haben ist, dass nicht jeder Unternehmer die Hilfsprogramme nutzen kann, und dass der weitaus größte Teil ja auch wieder zurückgezahlt werden muss, wenn es sich um Kreditmittel handelt. Da kommen nach zehn guten Wirtschaftsjahren auf stabile und tolle Betriebe erhebliche Belastungen zu. Ich ziehe meinen Hut vor allen Unternehmern und Selbstständigen.

Viele Menschen bangen um ihre Anlagen, fürchten um die Altersversorgung, Lebensversicherungen und den Wert ihrer Immobilien. Ihr Tipp in der Krise?

Faulstich: Angst ist in jeder Lebenslage ein schlechter Ratgeber. Die COVID-19-Krise hat die Grundregeln der Vermögensanlage nicht außer Kraft gesetzt. Aus meiner Sicht gilt es jetzt, weiter besonnen mit den vorhandenen Anlagen umzugehen und nicht vorschnell Verluste zu realisieren. Dabei kann man je nach Ausgangslage und Risikoneigung durchaus die Breite der Vermögensanlageklassen in Richtung Immobilien, Aktien und Edelmetalle erhöhen.

Walkenhorst: Wir haben in der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg und auch Daheim lange darüber nachgedacht. Wir machen weiter wie bisher, weil wir glauben, dass das richtig ist. Ehrlich gesagt überlegen wir, ob wir jetzt ein paar Aktien mehr ins Depot legen. Ich habe noch fast 20 Jahre bis zur Rente. Da werden die Kapitalmärkte sich noch gut entwickeln.

Herrn Walkenhorst, zum Schluss noch eine private Frage: Hatten Sie überhaupt schon Gelegenheit, unsere Stadt und Region kennenzulernen? Und wenn ja, was gefällt Ihnen besonders gut?

Walkenhorst: Na klar, wir kennen die Region ja aus diversen Besuchen schon seit Längerem. Aber ehrlich gesagt beschränkt sich unser Bewegungsradius derzeit fußläufig im kleinen Kreis um das Haus, und wir weichen jedem, den wir treffen, aus. Die kleine Reichweite hat aber auch was mit der Arbeitszeit zu tun, wenn man eine neue Arbeit anfängt und nicht nur mit Corona. Ich habe durch meine Geburtsstadt ein Faible für Fachwerk und jetzt nehmen wir uns die Zeit und schauen uns halt eine Straße nach der anderen an.

Zur Person: Thomas Walkenhorst

Ist 1972 in Celle geboren. Nach einer Bankausbildung hat er Betriebswirtschaftslehre (FH) sowie Finance and Banking studiert. Er arbeitete bei einer Aktienbank in Hannover und Hamburg und wechselte von dort zur Sparkassenorganisation. Dort leitete er das Firmenkundencenter in Harburg-Buxtehude. Zuletzt war er Leiter Firmenkunden bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und dort stellvertretendes Vorstandsmitglied.

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg lässt Kunden nicht im Stich

Der Coronavirus soll sich möglichst langsam ausbreiten. Dazu will die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg beitragen. Darum werden alle Kundinnen und Kundengebeten auf persönliche Gespräche mit Beraterinnen und Beratern bis auf Weiteres zu verzichten. Gerne kann

unter der Telefonnummer 080 06621 85-0 oder per Service-Chat mit den Mitarbeitern im Kunden-Service-Center Kontakt aufnehmen. Ihr Berater wird sich dann gerne bei Ihnen melden. Auch die Geschäftsstelle in der Dudenstraße bleibt als Vorsichtsmaßnahme weiterhin geschlossen.

Bitte nutzen Sie die umliegenden Geschäftsstellen Am Rathaus, Kurpark, Hohe Luft, Johannesberg, Asbach, Sorga und Friedlos. Für die Bargeldversorgung in Bad Hersfeld stehen Ihnen auch Geldautomaten im Rechberggelände und in der City Galerie zur Verfügung.

Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg unterstützt die Gemeinde Friedewald

Für interessierte Bauherren bietet das größte lokale Kreditinstitut eine ganze Palette individueller und vor allem günstiger und sicherer Finanzierungsoptionen an.

„Wir machen es möglich, dass der Traum vom Eigenheim wahr wird“, sagt Florian Volkmann, der Leiter des Sparkassen-Immobilien- Centers. „Die Konditionen, die wir anbieten, sind im Vergleich zu anderen Kreditinstituten sehr günstig.“ Die Sparkasse finanziert nicht nur klassisch, sondern berät die Kunden umfassend zu Kombinationsmodellen und Förderprogrammen wie beispielsweise:

• Kredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit einem Zinssatz ab 0,75 Prozent p.a. und einem Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro für energetische Bauweise

• Wohnriester, bei der eine vier- bis fünfköpfige Familie bis zu 18.000 Euro staatlichen Zuschuss mitnehmen kann

• sowie das Sparkassendarlehen mit einer aktuellen Verzinsung ab 0,75 Prozent p.a. effektiv und zehn Jahren Zinsbindung.

Die Baufinanzierungsspezialisten verfügen alle über langjährige Erfahrung und sind bestens mit den lokalen Besonderheiten vertraut. „Wir schauen bei jedem Kunden ganz individuell, welche Finanzierung wirklich zu ihm passt und welche auch nach Ablauf der Zinsbindung noch tragfähig ist“, sagt Florian Volkmann.

Florian Volkmann, Abteilungsleiter Immobilien.

Daher bietet die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg unter anderem auch ein Finanzierungsmodell mit 28 Jahren Zinssicherheit an. Durch Sondertilgungsoptionen ist auch eine schnellere Rückzahlung möglich.

Risiken für Bauherren ausschließen

„Wir betrachten die Situation von jedem potentiellen Bauherrn genau, auch um Risiken auszuschließen, damit aus dem Traumhaus kein Albtraum wird“, so Volkmann. Deshalb berät die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg auch zu den Absicherungsmöglichkeiten als Teil des Finanzierungspaketes. Hier geht es darum, dass die Familie und die Immobilie selbst gegen Risiken gefeit sind und so der Traum vom eigenen Heim unbeschwert wahr wird!

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bei azubi.komm

Bei der Ausbildungskampagne "azubi.komm" der Hersfelder Zeitung, nimmt die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg mit ihren Auszubildenden teil. Diese haben die Gelegenheit jungen Menschen ihren Arbeitsalltag und ihre Ausbildung zu präsentieren - und das über ein Printprodukt und Auftritte in den sozialen Medien.

Launiges zum Klimawandel mit Wetter-Experte Sven Plöger bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Der aus dem Fernsehen bekannte Wetterexperte sprach in der Bad Hersfelder Schildehalle über Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit.

Mehr als 800 Zuhörer in der komplett ausverkauften Schilde-Halle, ein gut aufgelegter Referent und ein positiver Situationsbericht der veranstaltenden Bank - das waren die Merkmale des Sparkassen-Forums mit dem Diplom-Meteorologen und TV-Wettermoderator Sven Plöger.

Brachte auch sein neues Buch mit: Sven Plöger (Mitte), hier mit Thomas Walkenhorst (links), dem neuen Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, und Sparkassenvorstandschef Reinhard Faulstich.

Plöger ging in seinem Thema des Klimawandels und der Nachhaltigkeit voll auf, schweifte immer wieder launig ab, hatte für alle seine Erkenntnisse plakative Beispiele parat und genehmigte sich zur Freude des Publikums mehrere Verlängerungen seiner Redezeit. Dass sein Fachgebiet auf einmal so so gefragt ist, führte Plöger auf die Haptik zurück: „Der Klimawandel ist ein großes Thema, weil er uns plötzlich sehr nahe kommt. Wir können ihn am eigenen Leib spüren und merken, dass sich etwas ändert.“ Dabei plädierte er angesichts steigender Temperaturen („Die letzten 23 Jahre waren immer zu warm.“) und immer häufigerer Extremwetterlagen keineswegs für eine „freudlose Verbotswelt“. Vielmehr setzt Plöger auf technische Lösungen und veränderte politische Rahmenbedingungen. Plöger machte keinen Hehl daraus, dass ein Umschalten vor allem über den Preis herbeigeführt werden müsse: Kreuzfahrten auf mit Schweröl betriebenen Schiffen seien viel zu billig.

Er selbst fährt seit einiger Zeit innerhalb Deutschlands nur noch mit der Bahn. „Ein Inlandsflug von Frankfurt nach Berlin müsste 1000 Euro kosten“, sagte er und argumentierte leidenschaftlich gegen die Billigpreise fossiler Energieträger: „Wir nutzen unsere Möglichkeiten nicht, und das ist ein Fehler.“ Im Übrigen habe die Klimaforschung die gegenwärtige Entwicklung schon vor 30 bis 40 Jahren exakt vorhergesagt.

Reinhard Faulstich, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, hatte das Forum, das sich mit prominenten Gästen alljährlich gesellschaftlich relevanten Themen widmet, zuvor als „wesentliches Element“ im Veranstaltungskalender des Instituts bezeichnet. Das Geschäftsjahr sei positiv verlaufen und man sei mit dem Betriebsergebnis zufrieden, verkündete Faulstich, obwohl der Minus-Zins am Geschäftsmodell nage. „Die Ergebnisse zeigen aber, dass unsere Maßnahmen wirken“, sagte er. Man habe Aufwand und Kosten optimiert und die Kunden so bisher vor Negativzinsen schützen können. Auch seien der Einlagenbestand und das Kreditgeschäft weiter gewachsen, was für anhaltendes Vertrauen der Kunden spreche.

Auch wenn die Konjunktur an Schwung verloren habe, rechnet Faulstich für dieses Jahr mit weiterem wirtschaftlichem Wachstum. In der abschließenden Talk-Runde mit HZ-Redaktionsleiter Kai A. Struthoff kam auch Thomas Walkenhorst, das designierte neue Vorstandsmitglied der Sparkasse, zu Wort. Walkenhorst, der von seiner gegenwärtigen Arbeitsstelle in Rosenheim mit seiner Lebensgefährtin Antje Baumgarten angereist war, steht buchstäblich in den Startlöchern und hat in Bad Hersfeld bereits Manches entdeckt, „was Arbeitsfreude ausmacht“: Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg sei „ein grundsolides Haus“, und in der Stadt seien ihm bereits „viele nette Menschen begegnet“. Beim anschließenden Buffet der Firma Bücking konnten die Gäste des Forums in entspannter Runde die Eindrücke der Vorträge diskutieren.

Überraschend anders: Umbau der Geschäftsstelle der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg in Friedewald

Der „Dreienberg“ und die „Wasserburg“ - diese beiden Wahrzeichen sind ebenso fest mit der Region rund um Friedewald verbunden wie die Sparkasse.

Das sollte auch in das neue Konzept der Geschäftsstelle Friedewald einfließen.

Die gesamte Sparkassengeschäftsstelle in Friedewald, die seit 1927 besteht, wurde in den vergangenen drei Monaten komplett umgestaltet und modernisiert. In die zeitgemäße Raumausstattung sowie die neueste Banktechnik hat die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg rund 340.000 Euro investiert. Die Arbeiten wurden größtenteils durch heimische Handwerksbetriebe termingerecht erledigt. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freut sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Reinhard Faulstich. Die gestiegenen Anforderungen der Kunden an eine zeitgemäße und diskrete Beratung würden nun voll und ganz erfüllt. Die Servicequalität werde damit weiter gesteigert.

Die neuen Räumlichkeiten in der Sparkassen-Geschäftsstelle Friedewald

Die Geschäftsstellenleiterinnen Carina Rimbach und Katrin Knott (rechts) freuen sich auf die neuen Geschäftsräume.

sind jetzt die Plattform, die Bühne oder auch das Wohnzimmer für Gespräche mit einem vertrauten Partner. Es ist der Bezug zur Region, der Heimat, der in Zukunft dafür sorgen soll, dass sich die Kunden der Sparkasse bei ihrem Finanzpartner noch wohler fühlen. Denn der Kunde ist hier der Hauptdarsteller und soll eine entsprechende Wertschätzung erfahren.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, die für Spezialberatungen zuständig sind und nach Terminabsprache zur Sparkassen-Geschäftsstelle nach Friedewald kommen, sind begeistert von dem neuen Arbeitsumfeld: Bei allen Themen rund um das Thema Immobilie und Bauen ist das Stephanie Kohlmann, für die Geschäftskunden nehmen sich Lara Stransky und Uwe Sandrock gerne Zeit und beim Thema Geldanlegen und Börse ist das Matthias Schumacher.

Das Thema Digitalisierung und auf die Region abgestimmte Beratungsräume wurden beim Umbau berücksichtigt. In der Geschäftsstelle werden künftig durch das Zusammenwirken von Medien und Architektur beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen erlebbar gemacht. Bereits hier begann die grundlegende Strategie bei der Umsetzung, denn das Raumkonzept musste von vornherein auf die neuen Medien abgestimmt werden.

In der Geschäftsstelle Friedewald spielen zukünftig alle Kommunikationskanäle reibungslos zusammen und zeigen dem Kunden, dass sich seine Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg mit der digitalen Zukunft auseinandersetzt.

Gespräche auf Augenhöhe

Auf einem großen Monitor im Fenster und im Innenbereich finden die Kunden der Sparkasse nun spannende Themen vor – nicht nur aus dem

Marktbereichsleiter Reiner Dehnert weist auf das Selbstverständnis der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg hin.

Finanzsektor. Weiterhin hat ein „digitaler Marktplatz“ Einzug in die neue Sparkassengeschäftsstelle gefunden. Den klassischen „Serviceschalter“ gibt es hier nicht mehr. Vielmehr geht es darum, persönliche Gespräche auf Augenhöhe zu führen.

Kunde und Sparkassenmitarbeiter können hier schlichtweg mehr Zeit miteinander verbringen, sich intensiver kennenlernen und diskrete Gespräche führen. Persönlichkeit und Nähe sind zentrale Kernwerte der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg und diese Botschaft wird hier übermittelt. Klassische Bankprodukte werden mit dem neuen „Touchmonitor“ deutlich übersichtlicher erläutert. Darüber hinaus finden die Kunden noch zahlreiche weitere Inhalte.

Zusätzlicher Video Service

Das Serviceangebot bleibt auch ohne den „klassischen Schalter“ natürlich erhalten. Vielmehr wird es sogar deutlich erweitert. Wie das funktioniert? Durch den neuen, zusätzlichen, Video-Service.

Hier kommunizieren die Mitarbeiter aus dem Kundenservice-Center der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg mit den Kunden in der Geschäftsstelle. Viele Servicetransaktionen oder andere Aufträge können über den neuen Video-Service von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr mit einem Mitarbeiter persönlich via Bildschirm abgewickelt werden.

Modern und mit neuester Banktechnik ausgestattet präsentiert sich die Friedewalder Geschäftsstelle der Sparkasse.

„Wir wollen unseren Kunden einfach mehr Möglichkeiten der qualifizierten Bankberatung geben. Dazu haben wir nun deutlich mehr Zeit“, betonen die Geschäftsstellenleiterinnen Carina Rimbach und Katrin Knott. „Trotzdem ist es uns wichtig, dass wir das Serviceangebot für unsere Kunden aufrechterhalten können. Die Idee, das über den Video-Service abzubilden, ist für uns die ideale Lösung“.

Die neuen Räume in Friedewald sind ohne Fragen überraschend anders. Diese Investition ist ein klares Bekenntnis der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg für die Geschäftsstelle vor Ort und eine Wertschätzung für die Kunden.

Stiftung Gutes Tun – die eigene Stiftung für den guten Zweck bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Aktuell gibt es in Deutschland 22.743 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, der klassischen Rechtsform einer Stiftung. 554 solcher Stiftungen wurden im Jahr 2018 neu errichtet. Damit ist Deutschland eines der stiftungsreichsten Länder Europas. Stiftungen sind im klassischen Sinne seit über 1.000 Jahren Geldgeber für gemeinnützige Zwecke. Das Besondere an einer Stiftung ist Sicherheit und Dauerhaftigkeit: Eine Stiftung wird prinzipiell für die Ewigkeit errichtet und wird aus den verschiedensten Beweggründen durch Stifter errichtet: Prädestiniert sind Menschen, die keine Kinder haben, da hier der Staat schon bei kleinem Vermögen mit Erbschaftssteuer zuschlägt. Das Vermögen einer Stiftung darf nicht angetastet werden. Keine andere Vermögensanlage kann dies gewährleisten.

Eine staatliche Aufsichtsbehörde achtet darauf, dass der Stiftungszweck verwirklicht wird. Zur Erfüllung des Stiftungszwecks wird nicht das Stiftungskapital, sondern nur dessen Erträge und eingehende Spenden verwendet.

Der eingebrachte Kapitalgrundstock bleibt vollständig und dauerhaft erhalten, bleibt also zeitlich unbegrenzt wirksam. Die Motive von Stiftern können vielfältig sein. Doch der wichtigste Grund, eine Stiftung ins Leben zu rufen, besteht darin, sein Vermögen oder einen Teil davon für wohltätige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Außerdem wollen immer mehr Bürgerinnen und Bürger ihr Lebenswerk erhalten. Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bietet bereits seit vielen Jahren eine Stiftungsberatung an und hat dazu eine eigene rechtsfähige Stiftung gegründet. Damit ermöglicht sie Bürgerinnen und Bürgern, unter dem Dach der Stiftung Gutes zu tun, eine eigene Stiftung ins Leben zu rufen und dies in der Regel vollkommen ohne Kosten für Gründung und Verwaltung. Jeder Stifter unterstützt mit seiner Stiftung nur den von ihm ausgewählten Stiftungszweck aus einem breiten Strauß an Möglichkeiten.

Der Stifter bestimmt schon zu Lebzeiten, wofür sein Vermögen dauerhaft verwendet werden soll und kann seinen Namen für die Nachwelt erhalten. Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, selbst Gutes zu tun, zeigt das nebenstehende Schaubild.

Das Interesse an der Gründung einer eigenen Stiftung ist ungebrochen, nicht zuletzt, weil Stifter mit diesem Modell auch Steuern sparen können. Die in 2010 von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg gegründete Stiftung Gutes Tun verwaltet mittlerweile 25 Zweckstiftungen unter eigenem Dach sowie 2 Treuhandstiftungen.

Interesse geweckt? Dann informieren Sie sich gerne unverbindlich bei unserer Stiftungsspezialistin, Frau Silvia Greb

, Telefon 06621/85-4134, über die verschiedenen Möglichkeiten einer eigenen Stiftung oder im Web.

Sparkassenmuseum der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg nimmt an Museumsnacht teil

Insgesamt zehn Ausstellungen und Veranstaltungen konnten während der ersten Bad Hersfelder Museums- und Erlebnisnacht am 16. November besucht werden. Angeboten wurden Führungen auf den Stadtkirchturm sowie durch die Altstadt. Und auch die Museen der Sparkasse und der Stadt öffneten am Abend ihre Türen.

Dabei hatte jedes Museum und jede Veranstaltung ein eigenes Konzept entwickelt, um die Menge ankommender Gäste zu unterhalten.

Das Museum der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg in der Dudenstraße, gab seinen Besuchern Zeit, um durch die Ausstellung ehemaliger Bankautomaten und Zählmaschinen zu streifen.

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg: Viele Besucher im Museum der Bank

Finanzwesen historisch: Hans Bernhardt führte Besucher durch das Sparkassenmuseum.

Für spontane Fragen und umfangreiche Führungen standen Hans Bernhardt und seine Kollegen bereit. Der pensionierte Filialleiter war von 1962 bis 2006 in der ehemaligen Niederlassung am Rathaus im Einsatz und führt heute Gruppen durch die Sammlung alter Spardosen und Schreibmaschinen.

 „Stellen Sie sich vor, früher wurden Schecks ausgegeben, ohne die Disposition zu prüfen“, erzählte Bernhardt. Dabei kamen die Stücke der Vergangenheit des Bankwesens bei den Gästen der Museumsnacht gut an. Nur eine Stunde nach Beginn hatten bereits 70 Besucher die Museumsausstellung durchlaufen.

Den krönenden Abschluss der ersten Hersfelder Museumsnacht läuteten die Turmbläser ein, um 23.30 folgte eine Abschlussveranstaltung für alle Teilnehmer mit anschließender Verlosung.

Programm der Festspiele bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg vorgestellt

Intendant Joern Hinkel stellte am 28. Oktober in der Sparkasse Bad Hersfeld Rotenburg den Spielplan vor. Darunter "Der Club der toten Dichter“, sowie die Musicals „Goethe!“ und „My Fair Lady“.

"Der Club der toten Dichter“ als europäische Erstaufführung, das Volksstück „Italienische Nacht“ von Ödön von Horvath sowie die Musicals „Goethe!“ und „My Fair Lady“ stehen im kommenden Jahr auf dem Spielplan der 70. Bad Hersfelder Festspiele.

Das Programm stellte Intendant Joern Hinkel am Montagmorgen bei der Sparkasse in Bad Hersfeld vor. Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg gehört zu den Hauptsponsoren.

Aus Anlass des Jubiläums planen die Festspiele zudem ein umfangreiches Geburtstagsprogramm mit Konzerten und Sonderveranstaltungen. Der Vorverkauf beginnt am 1. November. Bis Jahresende wird wieder ein Frühbucherrabatt von 10 Prozent gewährt.

Vermögensbarometer 2019

Immobilien gehören immer noch zu den drei beliebtesten Geldanlagen der Deutschen. Das hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband in seiner repräsentativen Umfrage „Vermögensbarometer 2019: Die Deutschen und ihr Geld“ ermittelt. Doch nicht überall planen die Menschen auch tatsächlich den Erwerb der eigenen vier Wände: In Hessen und Bayern ist das Interesse besonders ausgeprägt, in Sachsen, Brandenburg und Thüringen dagegen weniger. Den kompletten Bundesländervergleich zeigt die beigefügte Grafik.

Die gesamte Studie, die die finanzielle Zufriedenheit und das Sparverhalten von Menschen in Stadt, Speckgürtel, Stadtnähe und auf dem Land vergleicht, wird am 29. Oktober 2019 veröffentlicht und auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. 

Der Weltspartag bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Im vergangenen Jahr gab es Eisbär "Mats" als Geschenk für junge Sparer.

Der Weltspartag findet jedes Jahr an einem Tag in der letzten Woche des Oktober statt. Dieser Tag wurde auf dem ersten Internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1921 in Mailand von Vertretern aus 29 Ländern beschlossen, um den Gedanken des Sparens weltweit im Bewusstsein zu halten und auf die Bedeutung für die Volkswirtschaft und den Einzelnen hinzuweisen.

Vielfach wurden und werden anlässlich des Weltspartags von Banken und Sparkassen Werbegeschenke verteilt, insbesondere Spardosen zum Zwecke der Sparerziehung der nachwachsenden Generation. Gefüllte Spardosen werden an diesem Tag besonders gern zur Leerung zu den Banken gebracht, um auf dem Sparkonto deponiert zu werden, da es an diesem Tag meist ein kleines Geschenk in Form von Kuscheltieren, Büchern oder Spielen gibt - auch bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg.

Die Geschichte der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Zunächst entstanden im Kreis zwischen 1825 und 1924 die städtischen Sparkassen.

Am 1. Oktober 1924 wurde die Kreissparkasse Hersfeld gegründet. Auf Anordnung des damaligen Reichswirtschaftsministeriums sind dann, 19 Jahre später, alle Sparkassen Hersfelds zur Kreis- und Stadtsparkasse Bad Hersfeld zusammengeführt worden.

In Rotenburg wurde am 1. April 1863 die städtische Sparkasse gegründet sowie am 1. Juli 1873 die Kreissparkasse Rotenburg an der Fulda. Am 1. Februar 1931 übernahm die Kreissparkasse  die städtische Sparkasse Rotenburg.

Mit der Gebietsreform 1974 entstand auch die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Mit dem Zusammenschluss der Altkreise Hersfeld und

Rotenburg, bedingt durch die Gebietsreform im Jahr 1974, vereinigten sich auch die Kreis- und Stadtsparkasse Hersfeld und die Kreissparkasse Rotenburg zur Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg. Die neue, kreisweit agierende, Bank richtete ihre Hauptgeschäftsstelle in der Dudenstraße in Bad Hersfeld ein. Dort gibt es eine Besonderheit: Das Sparkassen Museum, das im Jahr 2006 eingerichtet wurde und anschaulich die Geschichte der Bank zeigt.

Das Sparkassen Museum - Das Gedächtnis der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Hinter einer Tür unter dem Dach der Sparkassen-Hauptstelle in der Bad Hersfelder Dudenstraße verbergen sich knapp zwei Jahrhunderte Sparkassengeschichte. Ein Rundgang durch die Vergangenheit.

Bereits zum Ende der 1970er Jahre begann die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg damit aufmerksamer bei ausrangierten Geräten zu sein und diese zu sammeln. In 2003 erhielt die Idee, die gesammelten Werke in einem Museum auszustellen, einen neuen Impuls. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Manfred Wagner regte an im Zuge der

Dachsanierung dort den heutigen Museumsraum entstehen zu lassen. Ein Team aus ehemaligen Mitarbeitern der Sparkasse machte sich die Einrichtung und die Betreuung des Museums zur Aufgabe. Durch die Zusammenarbeit mit qualifizierten Museumsspezialisten wurde sichergestellt, dass das Museum sowohl wissenschaftlich wie didaktisch als auch gestalterisch hohen Ansprüchen entspricht.

Zur Einrichtung des Museums wurden zahlreiche Objekte voller Historie gesammelt. Akten, Geschäftsbücher, Maschinen, Geräte und Ähnliches - nur ein kleiner Teil der Stücke fand tatsächlich den Weg bis ins Museum - vieles blieb unerwähnt.

Im Sparkassenmuseum der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg finden sich allerlei Gegenstände aus zwei Jahrhunderten Sparkasse - da dürfen Spardosen nicht fehlen.

So reifte der Gedanke heran, nach und nach Teile des Archivbestandes zu digitalisieren und allen

Interessierten frei zugänglich zu machen. Gefördert vom Vorstandsvorsitzenden Reinhard Faulstich, konnte auch dieses weitere Projekt durch die Zusammenarbeit zwischen dem ehrenamtlichen Team des Museums und Profis aus den Gebieten Wissenschaft und Gestaltung möglich gemacht werden.

Das Museum öffnet auf Anfrage

Ehemalige Mitarbeiter der Sparkasse führen Besuchergruppen nach Anmeldung durch das gesamte Museum und erklären ausführlich. Schüler, Vereine und private Gruppen sind herzlich willkommen. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an marketing@spk-hef.de oder telefonisch bei Alfons Retting unter Tel. 06621/851371 sowie Mike Rimbach unter Tel. 06621/851376.

Sparkasse digital - Vom Online Banking bis Social Media

Bankgeschäfte einfach per Mausklick erledigen - das geht auch bei der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg: Online Banking ist einfach praktisch für alle die wenig Zeit haben eine Filiale zu besuchen. Mittlerweile können fast alle Bankgeschäfte bequem vom heimischen Computer aus erledigt werden. 

Man hat nicht nur rund um die Uhr Zugriff auf sein Girokonto, sondern auch auf all anderen Konten und Depots. Schnell einen Dauerauftrag erledigen oder Geld zwischen den Konten transferieren ist so einfach und schnell erledigt.

Interessant ist auch der Social-Media-Auftritt der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg auf Instagram oder Facebook. Hier gibt es neben den neuesten Nachrichten aus ihrer Sparkasse Hersfeld-Rotenburg, wie etwa der Start neuer Azubis, auch einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit bei der Sparkasse.

Die Sparkasse immer in der Nähe - die Geschäftsstellen der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Hier ist eine Auflistung sämtlicher Geschäftsstellen der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg mit Öffnungszeiten.

Geschäftsstelle Am Rathaus

Klausstraße 1 36251 Bad Hersfeld

Öffnungszeiten
Montag09:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-17:00 Uhr
Samstag09:00-13:00 Uhr
Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg Geschäftsstelle Am Rathaus

Geschäftsstelle Bebra

Bismarckstraße 3 36179 Bebra

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Dudenstraße

Dudenstraße 15 36251 Bad Hersfeld

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Friedewald

Hauptstraße 35 36289 Friedewald

Öffnungszeiten mit Videoservice
Montag08:00-18:00 Uhr
Dienstag08:00-18:00 Uhr
Mittwoch08:00-18:00 Uhr
Donnerstag08:00-18:00 Uhr
Freitag08:00-18:00 Uhr

Geschäftsstelle Heinebach

Im Graben 4 36211 Alheim

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Heringen

Hauptstraße 15 36266 Heringen

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Hohe Luft

Petersberger Straße 19 36251 Bad Hersfeld

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Geschäftsstelle Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg Hohe Luft

Geschäftsstelle Kirchheim

Hauptstraße 15 36275 Kirchheim

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Nentershausen

Kasseler Straße 16 36214 Nentershausen

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Niederaula

Hauptstraße 15 36272 Niederaula

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Obergeis

Kreuzeichenstraße 4 36286 Neuenstein

Öffnungszeiten mit Videoservice
Montag08:00-18:00 Uhr
Dienstag08:00-18:00 Uhr
Mittwoch08:00-18:00 Uhr
Donnerstag08:00-18:00 Uhr
Freitag08:00-18:00 Uhr

Geschäftsstelle Obersuhl

Eisenacher Straße 71 36208 Wildeck

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Philippsthal

Rathausstraße 1 36269 Philippsthal

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Ronshausen

Kasseler Straße 2a 36217 Ronshausen

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Rotenburg

Poststraße 10-12 36199 Rotenburg

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Schenklengsfeld

Landecker Straße 2 36277 Schenklengsfeld

Öffnungszeiten
Montag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

Geschäftsstelle Unterhaun

Hersfelder Straße 14 36282 Hauneck

Öffnungszeiten
Dienstag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch09:00-12:30 Uhr
Donnerstag09:00-12:30, 14:00-18:00 Uhr
Freitag09:00-12:30, 14:00-17:00 Uhr

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