Kooperationsprojekt "Hand in Hand"

Projekt "Hand in Hand": Unterstützung für junge Familien in Not

Hersfeld-Rotenburg. Unterstützung für junge Familien bietet das Kooperationsprojekt „Hand in Hand“ des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und der kommunalen Jugendhilfe jetzt seit fünf Jahren an. 78 Familien sind in dieser Zeit beraten worden, 33 wurden begleitet, berichtet Ulrike Stauffenberg vom Netzwerk „Frühe Hilfen“ beim Jugendamt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

Begleitet werden Familien, die eine besondere Unterstützung brauchen, die zum Beispiel ohne soziales Netzwerk und ohne die Unterstützung durch die Familie in der Region leben oder bei denen sich die Eltern durch die vielfältigen Anforderungen des Lebens mit einem oder mehreren kleinen Kindern überlastet fühlen. Häufig sind es auch Familien, die aus einem anderen Kulturkreis kommen und weder sie Sprache noch die Gepflogenheiten in Deutschland kennen. Sie sollen, das ist allen Beteiligten wichtig, schnell und unbürokratisch passgenaue Hilfen erhalten.

Unterstützt werden sie von Ehrenamtlichen, die vom Sozialdienst katholischer Frauen eingesetzt werden. Die Ehrenamtlichen erhalten alle im Vorfeld eine Schulung und werden von den Profis des SkF begleitet. „Unseren Ehrenamtlichen soll es gut gehen, sie sollen Freude an ihrem Engagement haben“, betont Andrea Zentgraf vom SkF.

Die Ehrenamtlichen besuchen die Familien, spielen mit den Kindern, helfen den Größeren auch mal bei den Hausaufgaben, unterstützen die Eltern beim Kontakt mit den Behörden oder geben bei Bedarf Tipps zur Haushaltsführung. Art und Umfang der Hilfe werden zwischen Familie und Ehrenamtlichen vereinbart.

Finanziell getragen wird das Projekt vom Jugendamt des Kreises. Und weil die Erfahrungen so positiv sind, sollen Anfang 2018 weitere Ehrenamtliche geschult werden. Interessentinnen sind willkommen. Das teilte Jugendamtsleiterin Annette Krantz mit. 

Mehr in der gedruckten Zeitung

Kommentare