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Freibäder ziehen nach Saisonende positive Bilanz

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Die Betreiber der Freibäder im Kreis Hersfeld-Rotenburg ziehen nach dem Ende der Saison eine positive Bilanz. © Jan-Christoph Eisenberg

Die Betreiber der Freibäder im Kreis Hersfeld-Rotenburg ziehen nach dem Ende der Saison eine positive Bilanz.

Hersfeld-Rotenburg – Der Sommer ist vorbei und auch die Freibadsaison im Landkreis ist zu Ende. Mit 27 Hitzetagen mit mehr als 30 Grad und 40 weiteren Sommertagen mit über 25 Grad war der Sommer sowohl lang als auch warm. Davon profitierten die Freibäder, deren Betreiber eine positive Bilanz ziehen und an die Besucherzahlen vor Corona anknüpften.

„Es war ein mega-guter Sommer“, sagt Kay Thimet. Er bemerkte ein Besucherverhalten fast wie vor der Pandemie. Mit 73 000 Besuchern im Geistalbad liegen die Zahlen aber unter denen des Jahres 2018. Neben dem Geistalbad in Bad Hersfeld betreibt er auch die Freibäder in Schenklengsfeld, Philippsthal, Kirchheim und Nentershausen. Da es dort keine elektronischen Kassensysteme gibt, kann Thimet zwar keine genauen Zahlen nennen, registriert dort aber einen ähnlichen Trend.

Im Rotenburger Waldschwimmbad wurden knapp 32 500 Besucher gezählt. Vor Corona waren 35 000 bis 40 000 Badegäste normal. „Wir haben viele Leute von außerhalb im Bad gehabt und im Vergleich weniger Rotenburger“, erklärt Werner Spill vom Bäderbetrieb Rotenburg. Das Biberbad in Bebra hatte wegen Personalmangel erst Anfang Juni geöffnet. Normalerweise zählt das Bad 30 000 Besucher. Bis zum 9. September besuchten 23 000 Gäste das Freibad. „Das Bad war regelmäßig gut ausgelastet“, sagt Betriebsleiter Gerald Mock.

Auch Jan Reichardt, Leiter des Fritz-Kunze-Bads in Heringen, ist zufrieden. Knapp 20 000 Besucher nutzten das Freibad. Vor Corona waren die Zahlen zwar etwas höher, da kamen aber noch die Gäste des Hallenbades hinzu, das diese Saison fast komplett geschlossen war.

Das Freibad in Obersuhl besuchten in der Öffnungszeit zwischen dem 28. Mai und dem 4. September rund 12 000 Badegäste. Im Vorjahr waren es coronabedingt gerade einmal 5000. „Wir haben die Werte von vor Corona wieder erreicht“, sagt Tobias Bornschier, stellvertretender Betriebsleiter der Wildecker Gemeindewerke. In den beiden Jahren vor der Pandemie verzeichnete das Freibad jeweils zwischen 10 000 und 12 000 Besucher.

Den Badepark in Ronshausen besuchten 17 140 Menschen. Durch Corona und schlechtes Wetter lag die Zahl im vergangenen Jahr nur bei 6500. Das Niveau von vor Corona ist dort jedoch noch nicht ganz wieder erreicht – in den vergangenen Jahren verzeichnete das Bad 19 000 bis 25 000 Gäste.

Keine Corona-Einschränkungen mehr

Im vergangenen Jahr konnten die Freibäder zwar öffnen, allerdings nur mit coronabedingten Einschränkungen. Bedingt durch die strikte Begrenzung der Zahl der Badegäste, die gleichzeitig in die Bäder durften, gingen die Zahlen stark zurück. In diesem Jahr konnten die Freibäder wieder ohne Einschränkungen öffnen: keine Maskenpflicht, keine Terminbuchungen und keine begrenzte Anzahl an Besuchern. Das spiegelt sich nun auch in den Besucherzahlen wider. (Märthe Werder)

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