Rückkehr am Montag

Obersberger in Südamerika: Tosendes Finale im Dschungel

Naturbegeisterte Musiker: Tizian Nieding, Melina Schott, Lisann Haßler, Björn Diehl mit Referendarin Maren Koch (von links) an den Iguazu-Wasserfällen.

Atemberaubend war für die Blechbläser der Gesamt- und Modellschule Obersberg sowie der Konrad-Duden-Schule der letzte Abschnitt der Konzertreise nach Südamerika.

Vor der Heimkehr am heutigen Montagabend besuchten die jungen Musiker unter der Leitung von Ulli Meiß die sensationellen Iguazu-Wasserfälle. HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm begleitete die Gruppe. Er schreibt:

Mit der Erinnerung an gefeierte Konzerte im Reisegepäck belohnte sich unsere 30-köpfige Musikgemeinschaft zum Abschluss aufregender Reisetage. Vor dem heutigen Heimflug über São Paulo haben wir am Dreiländereck Argentinien/Brasilien/Paraguay Station gemacht.

Südamerika bejubelt Obersberger Blechbläser

Zu Fuß, teils im Hubschrauber aus der Luft und im Boot vom Wasser her haben wir eine der großartigsten Attraktionen Südamerikas erkundet - die tosenden Iguazu-Wasserfälle. Bei über 36 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit nahmen wir klaglos schwitzend alle schweißtreibenden Wege hin. Und was für eine Belohnung sollten wir dafür bekommen! Ehrwürdig, teils sprachlos, jedenfalls tief bewegt haben wir das Naturschauspiel in uns aufgenommen. Bilder fürs Leben.

Allein die Wanderungen im endlos erscheinenden subtropischen Regenwald, die Beobachtung zauberhaft-bunter Schmetterlinge, Begegnungen mit Nasenbären, Kaimanen, Kolibris, Wasserschlangen, kreisenden Geiern, Riesenspinnen, Wasserschweinen und Äffchen wären schon die Reise wert - und dann diese Szenerie unvorstellbar großer Wassermassen. Wow!

Was bleibt uns von unserem Mammutprogramm in Erinnerung? In Argentinien sind das die Szenerie von Buenos Aires mit Erkundungen im Viertel La Boca, die wohl besten Steaks der Welt, das großartige Eis, stolze Einheimische. Uruguay faszinierte durch Herzlichkeit, angenehmes Klima und ein begeisterungsfähiges Konzertpublikum. Der Dschungel am Paranar- und Iguazu-Fluss lässt sich nur als Seelenereignis umschreibenda reichen Worte nicht aus.

Was noch bleibt? Unsere jungen Leute waren sehr gute musikalische und damit eben auch menschlich begeisternde Botschafter für unser Heimatland. Das schreibt uns auch die Kulturreferentin der Deutschen Botschaft in Buenos Aires, Maja Dimitroff: „Die jungen Musiker haben eine kleine, feine Brücke zwischen Deutschland und Argentinien gebaut - die Zuhörer konnten spüren, wie sehr Musik verbindet! Diese Verbindung und Verständigung über die Grenzen hinweg ist eines der Hauptanliegen der Auswärtigen Kulturpolitik - auch deswegen freuen wir uns immer sehr, wenn Künstler und Musiker aus Deutschland kommen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare