Der Chor der Obersberg-Schulen ist zurzeit auf Konzertzreise in Namibia

Obersberg-Chor: Auf Schotterpisten in die Namib- Wüste

Freude schöner Götterfunken: Spontan stimmte der Obersbergchor im Sesriem-Canyon ein Lied an und erprobte die natürliche Akustik. Fotos: Pfromm

In Namibia sind die Sängerinnen und Sänger des Obersberg-Chores von Ulli Meiß zurzeit unterwegs. Sie geben Konzerte, lernen aber auch das Land kennen. Begleitet werden sie unter anderem von HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm (auf eigene Kosten und in seiner Freizeit), der dieses Reisetagebuch verfasst.

Windhuk. Gleich hinter Windhuk gehen die Straßen nach Süden in Staub und Stein über. Wir tauchen ein in endlose, einsame Weite. Das schreibt Markus Pfromm in seinem Tagebuch zur Namibia-Reise des „fliegenden Klassenzimmers“ vom Obersberg:

Unsere drei Busse rumpeln unter sengender Sonne Richtung Namib-Wüste. Am Rand der Schotterpiste schrecken Affen auf. In weiter Ferne stolzieren unbeeindruckt Strauße, ein Springbock dreht sich neugierig nach uns um. Nach der Regenzeit, jetzt im namibischen Herbst, gibt es sogar duftende Blütenmeere in der Wüste.

Badespaß mitten in der Wüste Namib: Der Obersbergchor auf Afrikareise.

Am Abend steigen wir in den Sesriem-Canyon hinab. Die Abendsonne lässt den Fels golden erscheinen. Spontan stimmt der Chor „Freude schöner Götterfunken“ an, einzelne Wanderer halten angerührt inne.

Übernachtung im Zelt

Abends dann ein großartiges Wild-Buffet vom Grill. Zaghaft, dann begeistert werden Springbock- und Antilopenfleisch probiert. Großartig. Müde teilt sich die Gruppe. In der behaglichen Lodge bleiben die Jüngsten. 30 von uns schlafen draußen in der Namib im Zelt. Stille. Jeder Tierlaut dringt weit durch die Vollmondnacht.

Unter der Solardusche am Morgen dann der freie Blick in den Sonnenaufgang. Vergessen ist die kalte Nacht mit wenig Schlaf. Wir freuen uns auf die Wanderung zur leuchtend roten Sossusvlei-Düne. Auf zu neuen Entdeckungen im schönen Namibia. (map)

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