Ein Heim für die Doppelwehr

Neues Feuerwehr-Gerätehaus in Asbach übergeben 

+
Maskenball im neuen Heim: Bevor der Festakt startete, standen Feuerwehrleute und Gäste Corona-gerecht ausgestattet beieinander. Nach dem Abnehmen der Masken war Abstand angesagt.

Im Bad Hersfelder Ortsteil Asbach wurde am Freitagnachmittag das für knapp fünf Millionen Euro neu erbaute Gerätehaus für die Doppelwehr Fuldatal übergeben.

Sie machen schon seit einiger Zeit gemeinsame Sache, und jetzt haben sie auch ein gemeinsames Heim: Die Freiwillige Feuerwehr der Bad Hersfelder Stadtteile Asbach und Beiershausen firmieren seit ihrem Zusammenschluss als Doppel-Wehr Fuldatal. Am Freitag nun wurde ihnen das für knapp fünf Millionen Euro neu erbaute Gerätehaus in der Alsfelder Straße übergeben.

Die dort stationierten Fahrzeuge kamen zur Feier des Tages mit Tatütata und Blaulicht angefahren und postierten sich fotogen vor der Halle. Drinnen machte Bürgermeister Thomas Fehling deutlich, dass ein Neubau dieser Größenordnung heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei.

Auch Landrat Dr. Michael Koch zeigte Respekt vor dem, was hier geleistet wurde. Unter den Gästen befanden sich auch Stadtverordnetenvorsteher Lothar Seitz sowie die Pfarrer Bernhard Schiller und Simon Leinweber. Acht Stellplätze und großzügige Funktionsräume hat das Architekturbüro Stark aus Siegen auf dem Gelände unterhalb der Kettenfabrik Jungbluth eingeplant (unsere Zeitung berichtete). Genutzt werden sie vor allem von den rund 50 Aktiven der beiden Wehren.

Die Geschichte des Neubaus reicht bis ins Jahr 2013 zurück. Konkret wurde das Projekt dann drei Jahre später mit dem Förderantrag samt Finanzierungs- und Bauplan. Kritischen Stimmen, die zwischenzeitlich die Dimension des Neubaus für überzogen gehalten hatten, kann die Feuerwehr mittlerweile ein klares Nutzungskonzept entgegenhalten.

So wurden auch Fahrzeuge aus den beengten Verhältnissen in der Kernstadt hierher überführt. Einziger kleiner Wermutstropfen: Eigentlich sollte die Wehr Fuldatal auch die Kameraden aus Kohlhausen aufnehmen.

Doch auf der anderen Seite der Fulda war eine Fusion nicht mehrheitsfähig. Kohlhausen blieb außen vor und wurde aufgelöst. Einzelne Mitglieder schlossen sich der neuen Wehr an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare