Denkfabrik fürs Klinikum

Neuer Medizinischer Beirat soll die Balance bei der Gesundheitsversorgung wahren

Der neue Medizinische Beirat des Klinikums: von links PD Dr. Peter Vogel, Dr. Stefan Steiner, Dr. Reinhard Funck, Professor Dr. Markus Horn, Dr. Gisela Schieren, Dr. Martin Grapengeter, Joachim Lindner, (es fehlt Professor Dr. Ardawan Rastan). Foto: nh

Bad Hersfeld. Im Klinikum Hersfeld-Rotenburg ist jetzt ein Medizinischer Beirat installiert worden, der die Balance zwischen ökonomischen und medizinischen Belangen gewährleisten soll.

Das Gremium besteht aus acht leitenden Ärzten und Ärztinnen verschiedener Fachrichtungen des Unternehmens. Dabei sind die verschiedenen Standorte des Klinikums vertreten.

Der Beirat wird im zwei-jährigen Turnus von der Konzernchefarztkonferenz gewählt. Zum Sprecher des Gremiums wurde der Ärztliche Direktor der Klinik am Hainberg, Chefarzt Joachim Lindner gewählt. Die Stellvertretung übernimmt die Chefärztin der Klinik für Nephrologie, Diabetologie und allgeimeinen Innere Medizin, Dr. Gisela Schieren.

Der Beirat berät die Geschäftsleitung in medizinischen Fragestellungen und versteht sich als Impulsgeber der Zukunftsplanung des Unternehmens, heißt es dazu in einer Pressemeldung des Klinikums: „In einer Vorbereitungszeit von nur einem halben Jahr von der ersten Idee bis zur Gründung wird die Leitungsstruktur rund um das Direktorium unter Geschäftsführer Martin Ködding durch ein unabhängiges, medizinisches Gremium ergänzt.“

Das Gremium sei eingebunden in strategische Entscheidungen über die Ausrichtung und Weiterentwicklung der medizinischen Strategie, der Medizin-Ethik, der Aus- und Weiterbildung sowie der Versorgungsforschung. Eine wichtige Aufgabe übernehme das Gremium auch bei der Integration neuer Kliniken in das Unternehmen. Es stehe bei Bedarf dem Aufsichtsrat als Beratungsorgan zur Verfügung.

Darüber hinaus arbeite der Medizinische Beirat nach den Prinzipien einer „Denkfabrik“. So sollen „in einem kreativen Gruppenprozess zukunftsweisende Ideen und Impulse gesammelt, reflektiert und nutzbar gemacht werden“, teilt der Klinik-Konzern mit. Die Einrichtung des Medizinischen Beirats sei daher ein weiterer „Meilenstein“ bei der Neustrukturierung des kommunalen Gesundheitsunternehmens. (red/kai)

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