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Neuer Anlauf für Shopping-Sonntag: Geschäfte sollen am 23. April öffnen

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Filetstück: Ursprünglich sollte am Johannesberg neben der neuen Feuerwache (links) eine seniorengerechte Wohnanlage entstehen.
Filetstück: Ursprünglich sollte am Johannesberg neben der neuen Feuerwache (links) eine seniorengerechte Wohnanlage entstehen. © Kai A. Struthoff/Archiv

Die Kreisstadt Bad Hersfeld will ein Zeichen für den Einzelhandel setzen und deshalb einen neuen Anlauf für einen verkaufsoffenen Sonntag nehmen. Negative Nachrichten gibt es indes für den Johannesberg.

Bad Hersfeld – Der verkaufsoffene Sonntag soll am Sonntag, 23 April, stattfinden, kündigte Bürgermeisterin Anke Hofmann im Gespräch mit unserer Zeitung an. Einen entsprechenden Beschluss habe der Magistrat am Montagabend gefasst.

Der Shopping-Sonntag soll in Verbindung mit der Aktion „Tourist in der eigenen Stadt“ stehen, die vor einigen Jahren bereits erfolgreich veranstaltet wurde. Dabei soll Menschen aus dem näheren und weiteren Umfeld die eigene Stadt mit ihren Attraktionen näher gebracht werden. Möglicherweise soll an diesem April-Wochenende auch die „Lange Museumsnacht“ stattfinden, darüber werde aber noch beraten, sagt Hofmann. „Wir wollen unseren Einzelhandel in dieser schweren Zeit unterstützen und gehen dafür das Risiko ein, dass die Gewerkschaft gegen den verkaufsoffenen Sonntag klagt“. Zur Erinnerung: Wegen möglicher Klagen hatte der Magistrat den für Anfang Januar in Verbindung mit dem Biathlon-Event in der Innenstadt vorgesehen Shopping-Sonntag vorsorglich abgesagt.

Auch eine negative Nachricht musste Anke Hofmann im Magistrat verkünden: Der Investor, der ursprünglich neben der neuen Feuerwache am Johannesberg eine seniorengerechte Wohnanlage bauen wollte, ist abgesprungen. Grund dafür seinen die hohen Baukosten, die gestiegenen Zinsen und die fehlende Förderung. Das Filetgrundstück am Douglasien- Ecke Sanddornweg soll laut Hofmann aber erneut für altersgerechtes Wohnen ausgeschrieben werden. „Die Nachfrage dafür ist da“, sagt Hofmann. Dennoch registriere man derzeit überall eine gewisse Zurückhaltung bei potenziellen Investoren. kai

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