Damit das Leben zu Hause wieder in geregelten Bahnen läuft

Langer Krankenhausaufenthalt - und dann?

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Es gibt genug ältere Menschen, die sich lieber selbst versorgen möchten, als ihre Selbstbestimmung teilweise oder ganz an das Personal einer Betreuungseinrichtung abzutreten.

Niemand gibt wiklich gerne die eigene, vertraute Umgebung - die eigenen vier Wände - auf. Was geschieht aber nach einer notwendigen Krankenhausbehandlung?

Wenn die Abwesenheit länger als nur ein paar Tage dauert, stellt sich die Frage, ob es danach zu Hause wie vorher gewohnt weitergehen kann. Fast alle Patienten möchten nach der Zeit in der Klinik schnell wieder nach Hause. Damit dieser Wunsch erfüllbar bleibt, müssen vor der Entlassung ein paar Fragen geklärt werden.

Neben den behandelnden Ärzten kümmert sich der Sozialdienst des Krankenhauses darum. Wer übernimmt die Nachsorge? Ist auch nachts jemand erreichbar? Der Haushalt wartet mit Waschen, Einkaufen, Abwaschen, Kochen, Müllentsorgung. Papierkram ist zu erledigen, vielleicht ein Haustier zu versorgen.

Wer übernimmt das? Wer organisiert die Besuche eines Arztes, der Therapie oder Hilfen im Haushalt? Wer begleitet zum Arzt, zum Frisör oder zur Fußpflege, führt den Hund aus? Einige Pflegedienste bieten Krankenhausnachsorge an.

Deren Personal ist speziell für diese Situation geschult. Sofern das möglich ist, nehmen die Mitarbeiter bereits während des Krankenhausaufenthaltes Kontakt zu den Patienten auf und begleiten sie dann vom Krankenhaus nach Hause. Dort helfen sie bei der Einrichtung von technischen und medizinischen Geräten und beschaffen auch Pflegehilfsmittel. Sie stellen einen Pflegeplan auf und halten Kontakt mit Hausarzt, Facharzt, Therapeuten und Familienangehörigen. Fachpflegepartner betreuen bei vorübergehender Pflege ohne den befürchteten Zeitdruck.

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