Mehrere Konzerte geplant

Musikschule Hersfeld-Rotenburg sorgt für heimische Klänge auf dem Hessentag

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Freuen sich auf den Hessentag: Die Leiter der Musikschule Hersfeld-Rotenburg, Sabine Schweiger und Timo Wichmann, wollen mit ihren Schülern auf dem Hessentag dabei sein. Veranstaltungsort ist das Zelt der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachenpflege. 

Bad Hersfeld. Die Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wird beim Hessentag im  kommenden Jahr in Bad Hersfeld mehrere Konzerte geben.

Der Hessentag lebt nicht nur von den großen Konzerten in der Arena, nicht nur von Ausstellungszelten und fliegenden Händlern auf der Hessentagsstraße, sondern vor allem auch von der Unterstützung vieler heimischer Vereine und Institutionen. Sie können nicht nur als ehrenamtliche Helfer beim Megaprojekt Hessentag mitanpacken, das zehntägige Landesfest bietet ihnen auch Gelegenheit, sich zu präsentieren. Die Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg macht das jetzt vor und geht als eine der ersten Institutionen eine Kooperation mit der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (HVT) ein.

„Uns war klar, dass wir beim Hessentag etwas machen wollen“, sagt Timo Wichmann. Den Kontakt zur HVT hatte die Bad Hersfelder Hessentagsbeauftragte, Anke Hofmann, vermittelt. Wichmann leitet zusammen mit Sabine Schweiger seit 2016 die Musikschule, derzeit erlernen dort etwa 1300 Schüler ein Instrument. Wenn sie planen und überlegen, was die jungen Musikerinnen und Musiker beim Hessentag auf die Bühne bringen könnten, strahlen die Beiden um die Wette. „Der Hessentag ist mittlerweile fest in den Köpfen verankert und wir sind mit großer Begeisterung dabei“, sagt Sabine Schweiger.

Auftritte im HVT-Zelt

Das HVT-Zelt mit Platz für rund 300 Gäste bietet sich als Veranstaltungsort für Musikschule an. Geplant sind Konzerte an zwei Abenden, mit jeweils einer Länge von anderthalb Stunden, sowie bis zu vier Nachmittagskonzerte. „Hier stehen mit Sicherheit auch unsere Jüngsten auf der Bühne“, sagt Timo Wichmann. 

Vier bis sechs Jahre alt sind die Kinder aus der musikalischen Früherziehung, die spielerisch an verschiedene Instrumente und an den Musikunterricht herangeführt werden sollen. Der Nachwuchs dieser Altersklasse probiert sich in erster Linie an sogenannten Orff-Instrumenten wie der Triangel, dem Glockenspiel oder Xylophon.

Die Jüngsten sind gerade vier, der älteste Schüler weit über 80 Jahre alt. Gemeinsam geprobt und gespielt wird in mindestens fünf Orchestern beziehungsweise Musikgruppen. Dazu gehören das Gitarren-Jugendorchester, das Kammerorchester, die Jazz-Combo, die Percussion-Gruppe und die Geigen-Sterne. 

Orchester und Gruppen haben Erfahrung mit Konzerten

Auftritte und Konzerte sind für die einzelnen Gruppen und Orchester kein Neuland: Jährlich wird zum „Best-of-Konzert“ und zum Weihnachtskonzert geladen. „Mit Sicherheit werden wir beim Hessentag sowohl ein Programm mit klassischer Musik bieten, als auch einen Abend, der im Zeichen der Unterhaltungsmusik steht“, sagt Timo Wichmann. Auch ein Konzert des Lehrerorchesters wäre denkbar. „Beim Hessentag wollen wirklich alle gerne dabei sein und wir müssen versuchen, so viele Schülerinnen und Schüler wie möglich einzubinden“, sagt Schweiger.

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