Wilhelm-Neuhaus-Schule

Musical "Blauland": Das muss Zauberei sein

Zum ersten Mal auf der großen Bühne der Stadthalle: Die Musical-AG der Wilhelm-Neuhaus-Schule mit der Inszenierung von „Blauland“. Foto: Wilhelm-Neuhaus-Schule

Bad Hersfeld. Sie haben das ganze Schuljahr hindurch  auf diesen Moment hingearbeitet. Dann endlich fand die Aufführung des Musicals „Blauland“ in der Hersfelder Stadthalle statt.

Kurz vor der Aufführung waren die 23 Schülerinnen und Schüler hinter der Bühne schon sehr aufgeregt und warteten nur darauf, dass sich der Vorhang hebt. Nach der Begrüßung des zahlreichen Publikums durch Schulleiter Mirko Ochs entführten die jungen Schauspieler das Publikum in das Blauland.

Alles ist blau

Hier ist alles blau. Die Bewohner sind die lieben Fizzli-Puzzlis, bei denen es niemals Streit gibt. Doch mit einer roten und gelben Kugel sorgt der Farbenkönig aus dem Nachbarland für ein gewaltiges Durcheinander. Denn plötzlich sind einige der Fizzli-Puzzlis nicht mehr blau, sondern rot oder gelb, und werden deshalb von ihren Freunden ausgelacht und beleidigt. Es kommt zu Neid und Streit. Jedenfalls ist Schluss mit dem friedlichen Leben. Voller Sorge beobachtet der Farbenkönig dies und überlegt, was er dagegen tun kann. Tatsächlich findet er eine Lösung für das Problem: Und das ist Zauberkraft der Liebe, die alle verschiedenfarbigen Fizzli-Puzzlis wieder verbindet und Freunde sein lässt, denn – und das ist auch das Abschlusslied - „Alle Kinder dieser Erde können Freunde sein!“

Alle begeistert

Unter der engagierten Leitung von Anette Hohmann und Christina Stiebing hatten die Kinder der Musical-AG wieder eine großartige Darbietung auf die Beine gestellt und viele schauspielerische Fähigkeiten zu Tage gefördert. Mitschüler, Eltern, Lehrer und Freunde waren begeistert von der liebevollen Gestaltung des Stückes, dem Enthusiasmus und der Professionalität, mit denen das Stück letztendlich umgesetzt wurde. Dazu gehörten die Kulisse, die die Kunst-AG von Iris Rosenfeld hergestellt hatte, die Kostüme und Requisiten und die perfekt zum Inhalt abgestimmten Lichteffekte. Auch die Atmosphäre der Stadthalle trug durch die räumlichen Möglichkeiten wesentlich dazu bei und manch einer dachte wohl zu Recht: „Das muss Zauberei sein!“ Tosenden Applaus gab es am Ende des Abends für die überaus gelungene und zauberhafte Aufführung und alle Beteiligten.

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