Im Freiflug durch die Zelle

Modellschule Obersberg: Mobile Ausstellung „InnoTruck“ macht Halt in Bad Hersfeld

Zukunft von heute: Wissenschaftlicher Projektbegleiter Dr. Dominik Klinkenbuß (rechts) führt neugierigen Obersbergschülern einen Roboter vor. Foto: Claus

BAD HERSFELD. Zwischen Roboterarmen, Elektronenmikroskop und Virtual Reality-Brillen – auf zwei Geschossen im sogannanten Inno-Truck haben die Schüler der Obersbergschulen die Möglichkeit, Innovationen der Technik und Wissenschaft hautnah zu erleben.

Der Truck ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und bereits seit April dieses Jahres unterwegs. Angesteuert werden deutschlandweit unter anderem Schulen, Museen und Universitäten. Kaum zu übersehen ist der große, schwarze Lastwagen auf dem Schulhof vor der Audimax, der noch bis heute angemeldete Führungen und Workshops für Schüler anbietet. Zur „Offenen Tür“ konnten sich zudem gestern auch andere Interessierte den mobilen Ausstellungsraum kostenlos anschauen.

Ziel ist laut Dr. Dominik Klinkenbuß, neben Dr. Markus Döring wissenschaftlicher Projektbegleiter, „zu Informieren und in den Dialog mit Schülern zu treten.“ Dabei würde der gesamte MINT-Sektor abgedeckt werden. Neben dem Roboter, dem man zum Beispiel beim Zusammenbauen von Armbanduhren zusehen kann, sind vor allem die Virtual-Reality-Brillen bei den Schülern beliebt. 

Damit schaut man sich unter anderem den Aufbau von menschlichen und pflanzlichen Zellen an, doch nicht bloß als digitales Modell. Stattdessen macht man selbst einen virtuellen Rundflug durch eine Zelle. Das ein oder andere „Cool!“ eines faszinierten Schülers war dabei kaum zu überhören. Allgemein wurde der InnoTruck laut Klinkenbuß von den Obersbergschülern gut angenommen: „Sie zeigten sich sehr interessiert und neugierig.“ (sc) 

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