Für schnelles Internet

Modellschule Obersberg: Eigener Digitalpakt

Über diese Kabel empfängt die Modellschule Obersberg das schnelle Internet: Schulleiter Karsten Backhaus (von links), die Leiterin der kaufmännischen Berufsschule Anette Kammerzell-Schuchert, der Vorsitzende des Fördervereins Horst Müller von der Bickhardt Bau AG, zweiter Vorsitzender Markus Pfromm, Geschäftsführer der Hersfelder Zeitung, und Carsten Zinkan von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg ziehen fast im Wortsinn an einem digitalen Strang. Foto: modellschule Obersberg/NH

Bad Hersfeld. Mit einem eigenen Digitalpakt hat sich die Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld zu schnellem Internet verholfen. 

Schnelles Internet ermöglicht erfolgreiches und effektives Lernen sowie Arbeiten. Das ist zurzeit an der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld nur möglich, weil sich der Förderverein für Informations- und Kommunikationstechniken im kaufmännischen Bildungswesen der Modellschule Obersberg, kurz InfoKom, mit Spenden engagiert.

Er unterstützt nicht nur die Unterhaltung und Aktualisierung der EDV-Räume der MSO (Hard- und Software), sondern finanziert eben auch eine eigens für die Schule errichtete Funkstrecke, die über einen Funkmast eine schnelle Internetverbindung sicherstellt.

Kürzlich trafen sich die Mitglieder des Vereins, in dem unter anderem die Hersfelder Zeitung, die Bickhardt Bau AG, Grenzebach, die K+S GmbH, die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, die Stadtwerke und der VR-Bankverein vertreten sind, zu ihrem Jahrestreffen.

Es wurde beschlossen, die bestehende Funkstrecke bis auf absehbare Zeit weiter zu finanzieren.

Seit zweieinhalb Jahren trägt der Förderverein die laufenden Mietkosten der Funkmastanlage, die sich monatlich auf 392,70 Euro belaufen – eine Summe, die die Schule allein nicht bewältigen könnte.

„Wir sind sehr froh, einen solchen Förderverein zu haben, der den Schülern und Schülerinnen digitales Arbeiten ermöglicht“, erklärt Schulleiter Karsten Backhaus. Seit Inbetriebnahme des Funkmastes hat der Förderverein die Mietkosten, mittlerweile mehr als 11 000 Euro, übernommen.

„Wir haben so unseren eigenen Digitalpakt geschlossen, bis der Digitalpakt des Bundes und des Landes Hessen kommt“, so Schulleiter Backhaus, der die Sinnhaftigkeit der Investition unterstrich.

Die Kosten für die einmalige Einrichtung der Funkstrecke hatte der Landkreis übernommen.  

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