Versuch soll wahrscheinlich abgesagt werden

Magistrat ist gegen Radeln in der Bad Hersfelder Fußgängerzone

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Sollte für Radfahrer geöffnet werden: Die Fußgängerzone in Bad Hersfeld.

Bad Hersfeld. Nach heftigen Protesten aus der Bürgerschaft gegen das Vorhaben, in der Bad Hersfelder Fußgängerzone Radfahren zu erlauben, soll das umstrittene Versuchsprojekt jetzt gestoppt werden.

Das wird der Magistrat der Kreisstadt wohl in seiner nächsten Sitzung entscheiden, wie Bürgermeister Thomas Fehling auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte. Einen entsprechenden Antrag sollen die Stadtverordneten Anfang Mai verabschieden.

Ursprünglich sollte im Vorgriff auf das in Arbeit befindliche Radverkehrskonzept erprobt werden, die Fußgängerzone ab 6. Mai für Radler zu öffnen (wir berichteten). Begründet wurde das Vorhaben damit, dass die Fußgängerzone zwischen Stift und Stadthaus den Radlern viele Wege in und durch die Stadt abschneidet.

Gegen diese Absicht gab es breiten Protest, zum Beispiel in Leserbriefen an unsere Zeitung. Fehling zeigte sich verwundert über den Protest, das Vorhaben sei vorab intensiv und öffentlich diskutiert worden. (kai)

Welche positiven Aspekte Bürgermeister Fehling mit der Öffnung für Radfahrer verbindet, lesen Sie in der gedruckten Zeitung am Freitag. 

Radfahrern in der Fußgängerzone wird erlaubt

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