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Magische Momente in der Manege des Circus Paul Busch in Bad Hersfeld

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Im Todesrad: Die Gebrüder Frankello begeistern das Publikum ohne Sicherung in luftiger Höhe.
Im Todesrad: Die Gebrüder Frankello begeistern das Publikum ohne Sicherung in luftiger Höhe. © Märthe Werder

Für eine Woche gastiert der Circus Paul Busch auf der Wiese vor dem Aqua-Fit in Bad Hersfeld. Die Artisten entführen die Zuschauer in die magische Welt der Manege.

Bad Hersfeld – Manege frei für Ponys, Kamele, einen Clown und scheinbar schwerelos-schwebende Artisten hoch oben in der Kuppel des Zirkuszelts: Nach zweijähriger Corona-Pause konnten die Zuschauer endlich wieder staunen und lachen über die bunte Welt des Zirkus. Seit Samstag gastiert der Circus Paul Busch auf der Wiese vor dem Aqua-Fit in Bad Hersfeld.

Zur Premierenvorstellung um 16 Uhr war das Zirkuszelt zwar nur zu einem guten Drittel gefüllt, doch das beeinträchtigte nicht die Stimmung. Die Artisten erhielten viel Applaus für ihre Kunststücke, und zwischendurch sorgte immer wieder Clown Hansi für Lacher im Publikum. Ob an einem Reifen oder an einem Netz – die Artisten schwebten, oftmals kopfüber, durch die Manege.

Zusammen mit der Musik zogen sie das Publikum sofort in eine andere Welt hinein. Die kleinen Ponys begeisterten vor allem die jüngsten Besucher. Während der Pause konnte man sie sich bei der Tierschau aus der Nähe ansehen und sogar auf dem Rücken eines Kamels durch die Manege reiten. Beides kostet Geld, was direkt wieder in den Zirkus investiert wird, erklärte Direktor Henry Frank. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit und deckten sich außerdem mit Popcorn, Zuckerwatte, Pommes, Getränken oder gebrannten Mandeln ein – denn mit Pause dauert die Vorstellung gut zweieinhalb Stunden.

Die Zeit verging dabei wie im Fluge. Oftmals verkürzte auch Clown Hansi die Aufbauphasen mit amüsanten Einlagen, in die er das Publikum mit einbezog und dabei auch ein wenig auf die Schippe nahm. Zu sehen gab es Tanzeinlagen, Tricks mit Hula-Hoop-Reifen und Seiltanz auf einem Schlappseil. Mit einem Handstand auf diesem Seil erntete der Akrobat viel Applaus.

Das absolute Highlight der Show war das Todesrad mit den Gebrüdern Frankello. Beim Todesrad handelt es sich um zwei Laufräder, die durch ein Tragwerk miteinander verbunden sind und um eine Achse rotieren. Dabei hielten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen den Atem an. Ohne Sicherung und mit rasantem Tempo kreisten die beiden Artisten durch die Höhe.

Bei der Vorstellung im Circus Paul Busch kamen die großen und kleinen Besucher auf ihre Kosten und konnten für zweieinhalb Stunden aus dem Alltag ausbrechen und in die zauberhafte Zirkuswelt eintauchen.

Wer selbst magische Momente in der Manege erleben will, hat noch bis Sonntag, 29. Mai, Gelegenheit dazu. Bis dahin ist der Zirkus noch auf dem Festplatz am Aqua-Fit. Danach ziehen die Artisten weiter nach Fulda. (Märthe Werder)

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