Stefan Hartung spricht von relativ ruhigem Festbeginn

Lollsmontag: 25 Hilfseinsätze für die Helfer vom DRK

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Ob Wespenstich oder Kreislaufprobleme: Die ehrenamtlichen Helfer des DRK kümmern sich während der Lollswoche um kleinere und größere Notfälle. Das Bild zeigt einen Teil der Helfer und Helferinnen, die am Lollsmontag im Einsatz waren.

Auch aus DRK-Sicht ist der Lollsmontag relativ ruhig verlaufen. Das berichtete Stefan Hartung, 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Bad Hersfeld, am Tag danach.

Er spricht von insgesamt 25 Hilfeleistungen.

In acht Fällen seien die Hilfsbedürftigen an den Rettungsdienst übergeben und ins Klinikum gebracht worden. Drei Fälle von Alkoholintoxikation – sprich: Alkoholvergiftung – sind Stefan Hartung bekannt. Über das Alter der Betroffenen liegen keine Informationen vor.

Vier Mal behandelten die ehrenamtlichen Sanitäter vom Roten Kreuz außerdem Menschen mit allergischen Reaktionen nach Wespenstichen, darunter auch ein Säugling.

Kreislaufprobleme sowie „Diabetesentgleisungen“ gab es ebenfalls, Schnittverletzungen trotz einiger Scherben hingegen nicht. 

DRK-Container am Ordnungsamt

Auch in diesem Jahr sind sie wieder zur Stelle: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Bad Hersfeld mit Unterstützung weiterer Bereitschaften und der Bergwacht haben ihre Sanitätsstation am Markt bezogen, um in kleineren oder größeren Notfällen helfen zu können. 

Der Container am Ordnungsamt ist Anlaufstelle bei Verletzungen aller Art, aber auch als Seelentröster sind die DRKler im Einsatz. Der Container ist Sammelstelle für verlorengegangene Kinder und für die Kleinsten die Erlösung von vollen Windeln. 

Besetzt ist er jeweils mit vier Sanitätern, am Lollsmontag war zusätzlich noch ein Rettungswagen samt Personal vor Ort. Die „Öffnungszeiten“ sind im Sicherheitskonzept für das Lullusfest festgelegt. Am Mittwoch ist der DRK-Container ab 10 Uhr besetzt, ab Sonntag ab 11 Uhr, ansonsten ab 17 Uhr bis 23.30 Uhr, Freitag und Samstag bis 1.30 Uhr. 

Schon beim Lollslauf waren insgesamt 46 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen inklusive zwei Notärzten an der Laufstrecke unterwegs, die sich um die Läufer und bei Bedarf natürlich auch um Zuschauer kümmerten. Über 40 Hilfeleistungen hatte das DRK während des Lollslaufes zu versorgen. 

Am Lollsmontag stellte das DRK während des Festumzuges an verschiedenen Orten Sanitätsposten, zudem wurde der Hauptbetrieb in der Sanitätsstation aufgenommen. Einen Teil der Arbeit machten in diesem Jahr Wespenstiche aus. (red/nm)

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