8. Live Help:  Brillenschmiede, Weingalerie und Juwelier Laufer hatten eingeladen

Hilfe für die Helfer: Benefizkonzert im Buchcafé

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Erzeugten den satten Toto-Sound: Leadsänger und Frontgitarrist Julian Herder, Frontsängerin Maike Jokisch, Daniel Schwarz (Keyboard, Gesang), Erik Schüßler (Drums), Ralf Dauenhauer (Keyboard, Gesang), Joshua Geiger (Bass) und Julia Brittnacher (Begleitgesang) animierten die Gäste zum Tanzen. 

Bad Hersfeld. Satten Toto-Sound boten "Hydra" beim Benefizkonzert Live Help im Buchcafé. Der Erlös war in diesem Jahr für das Palliativteam Waldhessen am Klinikum bestimmt.

Inzwischen eine feste Größe unter den Konzerten: am Samstagabend stieg im Buchcafé die achte Runde der Benefizkonzertreihe „LiveHelp“ zu Gunsten sozialer oder karitativer Einrichtungen in Bad Hersfeld. Dieses Jahr hatten sich die Organisatoren von Brillenschmiede, Weingalerie, Juwelier Laufer, Hersfelder Zeitung und Ultraviolett für das Palliativteam Waldhessen am Klinikum Bad Hersfeld entschieden, das seit nunmehr zehn Jahren besteht.

Juwelier Matthias Laufer-Klitsch begrüßte im Namen der Veranstalter die vielen spendablen Gäste und Dr. Ulrike Mäthrich vom Palliativteam, die sich für diese engagierte Unterstützung herzlich bedankte.

Mit Hilfe der Sponsoren Carl Grebe, Reisebüro Solatour, der Firma Pintech und der Apotheke am Bahnhof und der Unterstützung des Buchcafés war es wiederum gelungen, zwei hervorragende Bands auf die Bühne zu stellen.

Mehr als zufrieden: Die Veranstalter – links im Bild Stefan Siebert von der Brillenschmiede – freuten sich über begeisterte und spendenfreudige Gäste.

Als Anheizer fungierten die einheimischen „Rust Never Sleeps“, die seit ihrem ersten legendären Konzert in Cornberg nunmehr bereits 16 Jahre lang in die Saiten hauen, dass der Rost nur so rieselt. In der Quartettbesetzung Holger Schade (Drums), Rolf Uwe Schönewolf und Frank Redekler (Gesang, Gitarre) und Hubert Schäfer (Bass) ließen sie das Beste von Neil Young aus den Boxen dröhnen.

Den Hauptteil des Abends übernahm die junge Crew von „Hydra“, so benannt nach dem zweiten Studioalbum von „Toto“ aus dem Jahre 1979. „Toto“ – das all Umfassende – klingt vom Sound her sehr einprägsam und mainstreamhaft. Aber „Toto“ wollte sich nie in eine bestimmte Richtung drängen lassen. Jedoch bei „99“, „Rosanna“ oder „Hold The Line“ ist schon der ureigene Klavier- und Keyboardstil heraus zuhören. Die „Hydra – The Toto – Tribute“ setzt bei ihrem Konzept erfolgreich auf die spezielle Zuordnung der sieben professionellen Musiker zu ihren großen Originalen. Damit gelang es der Band aus der Pfalz, sich vom ersten Ton bei „On the Run“ musikalisch und optisch authentisch zu präsentieren.

So besetzte Leadsänger und Frontgitarrist Julian Herder sein Idol Steve Lukather, während Frontsängerin Maike Jokisch als Bobby Kimball beziehungsweise Joseph Williams glänzte. Daniel Schwarz (Keyboard, Gesang), Erik Schüßler (Drums), Ralf Dauenhauer (Keyboard, Gesang), Joshua Geiger (Bass) und Julia Brittnacher (Begleitgesang) erzeugten den satten „Toto“-Sound, der die Gäste zum Tanzen animierte.

Aufkleber als Dankeschön

Die Veranstalter, ihre Teams und die Gäste waren wieder einmal mehr als zufrieden mit dem Konzert und den Spendeneinnahmen, wofür es den „Danke“-Aufkleber gab. Dem Vernehmen nach wird ein guter vierstelliger Spendenbetrag erwartet, wozu es im Laufe der Woche noch eine Mitteilung geben wird. (sen)

8. Live Help im Buchcafé

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