Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg hatte Waffenschau kritisiert

Landrat Koch und Timo Lübeck für Bundeswehr beim Hessentag

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Ist an mehreren Stellen beim Hessentag in Bad Hersfeld vertreten: Die Bundeswehr - wie hier an der Ecke Dippelstraße/Benno-Schilde-Straße.

Bad Hersfeld. Landrat Michael Koch und der CDU-Kreisvorsitzende Timo Lübeck reagieren auf Kritik der Friedensinitiative und sprechen sich für die Bundeswehr beim Hessentag aus. 

„Was wäre unsere Gesellschaft ohne unsere Bundeswehr?“, fragt der Landrat von Hersfeld-Rotenburg in einer Pressemitteilung und verweist zum Beispiel auf die Übergriffe Russlands. „Wenn wir nicht tatenlos zuschauen wollen, dass das Recht des jeweils Stärkeren obsiegt, brauchen wir eine Bundeswehr für die Außenverteidigung unserer Interessen“, schreibt Koch. Auch im Inland sei die Bundeswehr unentbehrlich, etwa beim Katastrophenschutzeinsatz oder der Flugsicherung.

„Seit mehr als 50 Jahren informiert die Bundeswehr auf dem Hessentag die Öffentlichkeit über ihre Arbeit. Selbstverständlich ist sie auch in Bad Hersfeld herzlich willkommen“, erklärt der Kreisvorsitzende der CDU Hersfeld-Rotenburg, Timo Lübeck. Er kritisiert das von der Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg geplante Aktionsbündnis gegen die Präsenz der Streitkräfte auf dem Landesfest. 

„Überall wo die Bundeswehr öffentlich auftritt, läuft reflexhaft ab, was die Friedensbewegung seit den 80er-Jahren eingeübt hat. Diejenigen, die sich gerne Toleranz auf die Fahne schreiben, grenzen selbst aus, wenn bestimmte Gruppen nicht in ihr linkes Weltbild passen“, so Lübeck. Die Bundeswehr sei ein gewachsener Teil unserer Gesellschaft. „Deshalb gehört sie ganz ohne Frage auch zum Hessentag“, so Lübeck. (red/ks)

Friedensinitiative kritisiert Präsenz der Bundeswehr beim Hessentag

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