Verschiedene Kunstaktionen im Park

Kunstverein hat Programm für den Hessentag in Hersfeld erarbeitet

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Offene Gesellschaft: So soll die lange weiße Tafel heißen, die der Kunstverein zum Hessentag wieder im Park bei den Nordschulteichen aufbauen will. Unser Bild zeigt Mitglieder des Vereins an der Tafel bei der letzten Kunstaktion im Park im Sommer 2016.

Bad Hersfeld. An den Erfolg ihrer Freiluftausstellungen im Park an den Nordschulteichen wollen die Mitglieder des Bad Hersfelder Kunstvereins zum Hessentag anknüpfen.

„Rahmenprogramm“ heißt das Projekt des Kunstvereins zum Hessentag 2019 in Bad Hersfeld, das Kathrin Gebhardt-Nieselt jetzt vorstellte.

„Wir wollen damit einen Ort zum Durchatmen abseits des Trubels, eine kleine Oase der Ruhe schaffen“, erläutert die Künstlerin, die die Organisation des Projekts, an dem sich zwölf Mitglieder beteiligen, übernommen hat.

Wegen der massiven Zerstörungen, denen die Kunstobjekte bei der letzten Ausstellung im Park im Jahr 2016 ausgesetzt waren, verzichtet der Kunstverein diesmal jedoch darauf, individuelle Exponate zu zeigen. Vielmehr sollen ganz unterschiedliche leere Bilderrahmen in die Bäume gehängt werden.

Geplant ist auch, einen großen Rahmen aufzubauen und fest zu installieren, der es den Besuchern ermöglicht, sich selbst und eine besonders schöne Ecke von Bad Hersfeld im Bild festzuhalten.

Die Rahmen sollen dann, so Gebhardt-Nieselt, mit Inhalten und Aktivitäten gefüllt werden. „Es wird während des zehntägigen Landesfestes jeden Tag etwas stattfinden“, kündigt sie an. Zum Beispiel ein Kunstmarkt, eine Ein-Tagesausstellung auf Staffeleien, Open-Air-Malen, Maskentheater und Pantomime oder eine Kindermalaktion. Betreut wird die Aktion von den Mitgliedern des Kunstvereins.

Aufgebaut werden soll auch wieder die große weiße Tafel mit Stühlen. „Offene Gesellschaft“ heißt das Objekt, das ein Ort der Begegnung sein soll. Dort können Menschen sich treffen, gemeinsam tafeln und feiern und miteinander ins Gespräch kommen. „Das hat vor drei Jahren wirklich gut funktioniert“, erzählt Gebhardt-Nieselt. Ganz unterschiedliche Menschen hätten sich an dem Tisch getroffen.

„Wir werden bei dem Projekt gut von der Stadt unterstützt, auch finanziell“, freut sich die Künstlerin. (zac)

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