1. Hersfelder Zeitung
  2. Bad Hersfeld

Jahresausstellung des Kunstvereins Bad Hersfeld zum Thema „Crossover“

Erstellt:

Von: Christine Zacharias

Kommentare

Crossover heißt die neue Ausstellung des Kunstvereins Bad Hersfeld im Kapitelsaal und der Galerie im Stift. Sie wird heute Abend eröffnet. Der Herausforderung, für jedes Bild einen geeigneten Platz zu finden, stellte sich das bewährte Hänge-Team mit Christa Orth, Gerhard Kimpel, Wolfgang Stache und Brigitte Molnar (von links). Auch Ingrid Liers wirkte bei der Gestaltung der Ausstellung mit. Im Hintergrund sind Arbeiten von Waltraud Röhl-Pfingsten zu sehen
Crossover heißt die neue Ausstellung des Kunstvereins Bad Hersfeld im Kapitelsaal und der Galerie im Stift. Sie wird heute Abend eröffnet. Der Herausforderung, für jedes Bild einen geeigneten Platz zu finden, stellte sich das bewährte Hänge-Team mit Christa Orth, Gerhard Kimpel, Wolfgang Stache und Brigitte Molnar (von links). Auch Ingrid Liers wirkte bei der Gestaltung der Ausstellung mit. Im Hintergrund sind Arbeiten von Waltraud Röhl-Pfingsten zu sehen © Christine Zacharias

Jahresausstellung des Kunstvereins Bad Hersfeld zum Thema „Crossover“ ist bunt und bewegt den Betrachter.

Bad Hersfeld – Spannungsreich ist die Jahresausstellung 2023 des Bad Hersfelder Kunstvereins, die heute Abend um 18.30 Uhr im Bad Hersfelder Museum eröffnet wird. Auf zwei Etagen zeigen 41 Künstlerinnen und Künstler, was ihnen zum Thema „Crossover“ eingefallen ist.

„Crossover“ an sich ist schon spannend, bedeutet es doch, dass Künstlerin oder Künstler unterschiedliche Stile, Materialien, Maltechniken oder künstlerische Ansätze, die nach konventioneller Auffassung als unvereinbar gelten, miteinander kombinieren. Wenn dann aber 41 Personen unterschiedlichen Alters ihre persönlichen Vorstellungen von „Crossover“ umsetzen und sie gemeinsam in einer Ausstellung zeigen, gibt es nicht nur eine außerordentliche Vielfalt an Kunst zu sehen, sondern ist es auch eine große Herausforderung bei der Gestaltung der Ausstellung.

Schallplatten, CDs und Farbe verarbeitete Sylvia Dostal in diesem Bild.
Schallplatten, CDs und Farbe verarbeitete Sylvia Dostal in diesem Bild. © Zacharias, Christine

Der stellte sich in diesem Jahr wieder das Hänge-Team des Kunstvereins mit Wolfgang Stache, Gerhard Kimpel, Christa Ort, Brigitte Molnar. Neu dabei ist Ingrid Liers. Sie sortierten die Arbeiten nach Größe, Thema, Farbe und Material und schafften es binnen zwei Tagen, aus den etwa 50 verschiedenen Arbeiten eine höchst sehenswerte Ausstellung mit vielen überraschenden Elementen zu gestalten.

Umweltzerstörung und Klimawandel hat zum Beispiel Tertia Kapfer zum Thema gemacht. Auf ihr Gemälde hat sie dreidimensionale Figuren aufgesetzt, dazu Elemente wie Fischernetze oder Spruchbänder. Leere Milchtüten und viele andere Dinge hat Doris Klos in ihrer Installation verarbeitet, die sowohl nostalgisch als auch modern anmutet und dazu einlädt, sie genau von allen Seiten zu betrachten und auch auf die verschiedenen Ebenen zu achten.

Auch Skulpturen und Installationen, wie diese Arbeit von Doris Klos, werden gezeigt.
Auch Skulpturen und Installationen, wie diese Arbeit von Doris Klos, werden gezeigt. © Zacharias, Christine

Kunst in Bad Hersfeld: Picasso und Mondrian

Christa Orth hat sich mit den großen Künstlern Picasso und Mondrian auseinandergesetzt und Arbeiten von ihnen zu einem Werk zusammengefügt. Gerhard Kimpel ist seinem sehr realistischen Stil treu geblieben und vereint in seinem Landschaftsgemälde wild bewegtes mit ruhig fließendem Wasser. Es kommen Glitzerbildchen zum Einsatz, Fotos und Holz, Drahtgeflecht und alte Stühle und auch ein röhrender Hirsch ist auf einem der Bilder zu entdecken.

Neben der Jahresausstellung arbeitet der Kunstverein zurzeit an einer neuen Homepage. Dafür sei der Verein mit Fördergeld des Landes Hessen ausgestattet worden, freut sich Vorsitzender Wolfgang Stache. Davon konnten auch Laptops angeschafft werden.

Die Ausstellung „Crossover“ wird heute Abend um 18.30 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 15. Februar dienstags bis samstags von 10 bis 12 sowie von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. (Christine Zacharias)

Auch interessant

Kommentare