In den Sommerferien werden zahlreiche Gebäude erneuert

Sechs Millionen Euro für Schulsanierungen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Kaum sind Ferien, rücken in vielen Schulen in Hersfeld-Rotenburg die Handwerker an: Sechs Millionen Euro investiert der Landkreis in die Sanierung von 20 Standorten.

Das größte Bauprojekt steht in Bebra an. An der Brüder-Grimm-Gesamtschule wird das Hauptgebäude saniert. 1,76 Millionen Euro hat der Landkreis als Schulträger dafür im Haushalt reserviert. 767 000 Euro bringt der Kreis auf, um die Turnhalle der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld zu sanieren. 752 000 Euro sind für den Anbau eines Klassentrakts an der Bad Hersfelder Ernst-von-Harnack-Schule eingeplant.

„Wir müssen bei der energetischen Sanierung, aber auch bei der Digitalisierung, viel Geld in die Hand nehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht abgehängt zu werden“, sagt Landrat Dr. Michael Koch.

Im Doppelhaushalt 2019/2020 sind insgesamt 23 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen eingeplant, darunter zehn Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP.

Ein Schwerpunkt neben Komplettsanierungen ist in diesen Ferien der Sonnenschutz. Insgesamt 55 000 Euro gibt der Kreis dafür an sechs Standorten aus: an der Grundschule am Rhäden, Blumenstein-Schule (beide Obersuhl), Georg-August-Zinn-Schule (Heringen), Kreuzbergschule (Philippsthal), Grundschule Landeck und an den Beruflichen Schulen in Heimboldshausen. Hinzu kommen weitere Schulen, die bei einer Komplettsanierung ebenfalls mit Sonnenschutz ausgestattet werden.

Nicht alle Bauprojekte finden ausschließlich in den Ferien statt. Einige haben bereits vorher begonnen, andere werden mehr Zeit in Anspruch nehmen. Komplettsanierungen dauern oft mehrere Jahre. 

Rubriklistenbild: © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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