Digitalisierungs-Konzept ist in Arbeit 

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg soll "smarter" werden 

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Engagieren sich für das Digitalisierungs-Konzept: (von links)  Thomas Fehling, Thomas Rohrbach, Harald Preßmann, Landrat Dr. Michael Koch, Bernd Rudolph, Uwe Hassl und Christian Grunwald.

Ein regionales Digitalisierungs-Konzept soll unter der Leitung der Wirtschaftsförderung des Kreises Hersfeld-Rotenburg erarbeitet werden, um gegen Ballungsräume zu bestehen.

Ein regionales Digitalisierungskonzept soll jetzt unter Leitung der Wirtschaftsförderung des Kreises erarbeitet werden. Ziel ist es, eigene Strategien zu entwickeln, um im Wettbewerb mit den Ballungsräumen bestehen zu können. „Die Smart-City-Aktivitäten der Kreisstadt Bad Hersfeld können dabei einen besonderen Ankerpunkt bilden“, erklärte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bernd Rudolph bei der Vorstellung des Projekts.

Landrat Dr. Michael Koch betonte, dass die Kommunen eng in das Konzept eingebunden werden und daher auch als Projektpartner fungieren. Im Landkreis solle ein zentraler Punkt geschaffen werden, der die kreisweite Einführung und Nutzung von „smarten Technologien“ organisiert und als eine Art Entwicklungslabor für digitale Anwendungen dient.

Ein möglicher Standort für dieses Labor könnte der Unternehmenspark Bad Hersfeld-Ludwigsau (ehemals Gewerbegebiet Mecklar/Meckbach) sein, erklärte Bernd Rudolph. Dort könnten zum Beispiel die digitale Steuerung von Verkehrsströmen oder die für Logistiker nötige Infrastruktur erforscht werden. 

Auch Themen wie digitalisierte Verwaltungsstrukturen stehen auf der Agenda. Rund 45 000 Euro soll das Konzept kosten. 60 Prozent davon trägt die EU über das Leader-Programm. Den Förderbescheid überreichte Landrat Koch.

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