Kostenplan wird aufgestellt

Hersfelder Festspielhaus soll 2022 fertig sein: Raumbedarf wird ermittelt

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Stiftsruine von Oben bei der Festspieleröffnung. Rechts der rote Teppich und der abgetrenne VIP-Bereich mit dem Theatrezelt, links oben die an diesem Abend ebenfalls sehr gut besuchte Festspielkantine.

Wenn alles klappt, soll das Funktionsgebäude für die Bad Hersfelder Festspiele am Standort des ehemaligen Zollhauses im Stiftsbezirk bis 2022 fertig sein.

Darüber informierte Bad Hersfelds Bauamtsleiter Johannes van Horrick jetzt den Stadtverordneten-Ausschuss für Kultur und Sport.

Bis dahin ist es für alle Beteiligten jedoch noch ein langer Weg: Aktuell wird mit dem Projektbüro ANP aus Kassel der Raumbedarf ermittelt und die Kostenaufstellung mit der Oberfinanzdirektion abgestimmt.

Vorgesehen ist wohl, in dem Neubau die bisher über dem Museum untergebrachte Festspielverwaltung und einen Teil der Werkstätten unterzubringen.

Stadt zählt auf Unterstützung vom Land

Hintergedanke ist, die dann frei werdenden Räume für die „operativen Einheiten“ des Theaterbetriebs – also Maske, Kostümbildnerei und Garderobe – zu nutzen. Hier zählt die Stadt auf die Unterstützung des Landes. 

Steht Ende September der Kostenplan, kann der Architektenwettbewerb für das Funktionsgebäude starten und eventuell ein erster Förderbescheid des Bundes erteilt werden.

Im Ausschuss wurden Fragen laut, die auf den bislang schleppenden Vorgang des Projekts zielten. Die Erklärung liegt in der Diskrepanz zwischen dem erklärten politischen Willen und den Abläufen im Berliner Ministerium. Hier will die Stadt künftig für bessere Kommunikation sorgen. 

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