Polizei schaute in der närrischen Zeit genau hin

Kontrollen in Osthessen: Ein Narr am Steuer hatte 2,52 Promille

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Vermehrt kontrolliert hat die Polizei des Präsidiums Osthessen in der närrischen Zeit. Bei einem Autofahrer wurde ein Wert von 2,52 Promille gemessen.

In der närrischen Zeit hat die Polizei im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Osthessen vom 11. bis 26. Februar vermehrt Verkehrskontrollen vorgenommen.

In dem genannten Zeitraum wurden auf osthessischen Straßen insgesamt 803 Fahrzeuge und 960 Personen kontrolliert. Bei 168 Fahrzeugführern wurden nach ersten Verdachtsmomenten Alkoholvortests angeordnet. Insgesamt 33 Fahrzeugführer mussten sich einem Drogenvortest unterziehen.

Bei 22 Personen wurden sogenannte „folgenlose Trunkenheitsfahrten“ festgestellt. Der Verdacht auf Konsum von Drogen wurde bei insgesamt zehn Fahrzeugführern bestätigt. In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren durch die Polizei eingeleitet.

Zudem ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Osthessen insgesamt zehn Verkehrsunfälle, bei denen Alkoholkonsum der Fahrer eine Rolle spielte. Bei einem dieser Fahrzeugführer wurde bei einem Alkoholvortest ein Wert von 2,52 Promille gemessen. Bei einem weiteren Verkehrsunfall stand der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Eine kuriose Sache ereignete sich am Freitagmorgen, 21. Februar, im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld.

Auf der Autobahn 7 im Bereich des Kirchheimer Dreiecks war ein Mann, der mit seinem VW-Bus unterwegs war, aufgrund seiner auffälligen Fahrweise gestoppt worden. Er folgte zwar der Aufforderung der Beamten zum Anhalten, doch beim Herantreten an das Fahrzeug verriegelte der Fahrer die Türen von innen und machte es sich auf der Rücksitzbank bequem.

Den Aufforderungen der eingesetzten Streifenbeamten, die Türen seines Fahrzeugs zu öffnen, kam er zunächst nicht nach. Nach mehreren Minuten Diskussion mit den Beamten öffnete der Mann seinen Wagen und erzählte den Polizisten, dass er nur hinten in seinem VW-Bus Platz genommen habe, um in Ruhe seinen hochprozentigen Kräuterlikör zu trinken.

Dieser „Genuss“ endete jedoch damit, dass bei ihm eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt wurden. (red/rey)

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