Über 300 Demonstranten in Fulda

Komba-Kreisverband beteiligte sich an Streik in Fulda

Mitglieder des Komba-Kreisverbands Hersfeld-Rotenburg beteiligten sich an der Demo in Fulda.

Hersfeld-Rotenburg. Über 300 Demonstranten haben sich am Mittwoch aufgrund der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst am Universitätsplatz in Fulda zum Streik getroffen. Darunter auch Mitglieder des Komba-Kreisverbands Hersfeld-Rotenburg.

"Der komba Kreisverband Hersfeld-Rotenburg konnte auch mit einem kleinen Teil seiner Mitglieder einen Beitrag zum Streik am Universitätsplatz in Fulda liefern", so der Vorsitzende Armin Leckel. Ausgestattet mit Trillerpfeifen, Schals und Mützen sowie Westen des Deutschen Beamtenbundes (DBB) wurden die Reden beklatscht. Etwa 15 Beschäftigte der Stadtwerke und des Landkreises hatten sich mit dem Zug gemeinsam nach Fulda aufgemacht.

Der DBB Beamtenbund Tarifunion und die Fachgewerkschaft Komba hatten zum ganztägigen Streik aufgerufen, da auch die zweite Verhandlungsrunde zur Einkommensrunde 2018 für die Beschäftigten von Bund und Kommunen zu wenig Fortschritte bis gar kein Ergebnis gebracht habe.

Richard Thonius, Vorsitzender der Komba Hessen, eröffnete die Kundgebung am Universitätsplatz. Die Forderungen, welche von den Rednern nochmals dargestellt wurden, wurden von den Demonstranten durch lautes Ratschen und Pfeifen unterstrichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Volker Geyer, DBB-Tarifchef, der an den Tarifverhandlungen in Potsdam beteiligt ist, machte deutlich, dass es von Seiten der Arbeitgeber auch nach der zweiten Tarifrunde kein Angebot gibt. 

Heini Schmitt, Vorsitzender des DBB Hessen mahnte an, dass die Probleme in Bezug auf Personalmangel, die man in den nächsten fünf bis zehn Jahren im öffentlichen Dienst zu spüren bekomme, unterschätzt würden. Julika Lückel, Vorsitzende der DBB Jungend Hessen, betonte, wie wichtig auch die Jugend (Auszubildende, Anwärter und junge Mitarbeiter) für den öffentlichen Dienst sei.

"Durch die starke Präsenz der Demonstranten konnte ein klares Signal Richtung Potsdam gesendet werden", heißt es. Und weiter: "Mal sehen, ob die dritte Verhandlungsrunde ein Ergebnis mit sich bringt." (red/nm)

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