Gerätehaus in Planung

Keine halben Sachen für die neue Feuerwehr auf dem Johannesberg

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So soll es werden: Architekt Markus Wachtel, Wehrführer Jörg Altmüller, Stadtrat Hans-Georg Vierheller und der stellvertretende Wehrführer Thomas Pyrek-Alles (von links) begutachten den Plan für das neue Gerätehaus. Das vollständige Bild sehen Sie, wenn Sie auf das Kreuz oben rechts klicken. 

Weil das ursprünglich geplante Provisorium wenig sinnvoll wäre, soll die Feuerwehr auf dem Johannesberg nun ein richtiges Gerätehaus erhalten. Zuschüsse soll es auch geben.

Geplant war ursprünglich nur ein Provisorium, das jedoch nach längstens fünf Jahren mangels Genehmigung vonseiten des Technischen Prüfdienstes durch ein „richtiges“ Feuerwehrgerätehaus hätte ersetzt werden müssen.

Herausgeworfenes Geld also, sodass sich die Bad Hersfelder Stadtverordneten jetzt einmütig für den spontanen finanziellen Kraftakt und einen normgerechten Neubau für die jüngst gegründete und aktuell knapp 40 Mitglieder starke Wehr im Stadtteil Johannesberg entschieden haben (unsere Zeitung berichtete). Knapp 700 000 Euro wird das Gebäude laut aktueller Schätzung inklusive der Außenanlagen kosten. Geplant hat es der Architekt Markus Wachtel, dessen Büro nur einen Steinwurf von der künftigen Baustelle am Vereinsheim des VfB im Douglasienweg entfernt liegt.

Das Gerätehaus soll Platz für ein Fahrzeug haben, einen Technikraum, Umkleiden, Teeküche, sanitäre Anlagen und einen kleinen Schulungsraum. „Nur das absolut Notwendige“, sagt Architekt Wachtel.

Damit spätestens im Herbst mit dem Bau begonnen werden kann, müssen Bau- und Förderantrag jetzt schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Geplante Bauzeit: etwa ein Jahr.

Dass die Stadt trotz der Kurzfristigkeit noch auf die Prioritätenliste 2020 des Landkreises rutschte und somit in den Genuss einer Landesförderung von 30 bis 40 Prozent zu kommen hofft, ist dem Umstand zu verdanken, dass die Johannesberger Wehr die einzige Neugründung weit und breit ist. Der städtische Eigenanteil ist durch den gerade beschlossenen Haushalt abgesichert, unter anderem durch einen Grundstücksverkauf im Gewerbegebiet Haune II.

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