Neuer NVV-Fahrplan ab 13. Dezember 2020

Neuer Takt trotz Corona: Jede halbe Stunde Richtung Kassel

Cantus unterwegs
+
Ende 2020 will der NVV seine Bahn- und Busangebote trotz Corona erweitern.

Der NVV setzt trotz Corona auf Wachstum und bereitet die Verkehrswende in Nordhessen vor – Neue Bahn- und Busangebote ab Dezember 2020.

Die nordhessische Verkehrswende nimmt weiter Gestalt an. Dazu hat der  Aufsichtsrat des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) in seiner letzten Sitzung wegweisende Beschlüsse gefasst, die eine Strategie zu einem weiteren, umfangreichen Ausbau des regionalen Bahn- und Busangebotes umfassen. Kombiniert sind die Erweiterungen mit Planungen zum Ausbau von Infrastruktur, weiteren digitalen Schritten in der Fahrgastinformation und einer kundenorientierten Ticketgestaltung.

Für NVV-Geschäftsführer Steffen Müller beinhaltet diese Entscheidung eine klare Ausrichtung für den Verbund: „Der NVV setzt trotz Corona-Krise auf Wachstum für Bus und Bahn. Wir stärken ab Dezember besonders die Fuldatal-Achse mit vielen neuen Fahrten zwischen Bad Hersfeld und Kassel und dem wichtigen Eisenbahn-Knoten Bebra. Für die Kreisstadt Eschwege und das gesamte Werratal erhöhen wir die Reisegeschwindigkeit in alle Richtungen enorm. Wir schaffen echten Mehrwert mit mehr Mobilität für die Region. Trotz Corona: Wir stehen erst am Anfang des Ausbaus.“

Trotz Corona: Verkehrswende im Bus- und Bahnbereich ab Dezember 2020

So wird zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 das Angebot zwischen Kassel und Bad Hersfeld mit weiteren schnellen Verbindungen so verstärkt, dass montags bis freitags ein 30-Minuten-Takt entsteht. Ermöglicht wird dies durch zwei sich dann überlappende Linien im Stundentakt, die bereits existierende Regionalbahnlinie Kassel – Fulda (RB5) und einer neu eingeführten Regionalexpresslinie Kassel – Bad Hersfeld (RE5). Die neue Linie bedient die Bahnhöfe Kassel Hautbahnhof, Kassel-Wilhelmshöhe, Melsungen, Rotenburg, Bebra und Bad Hersfeld.

Außerdem können auf der Regionalexpresslinie RE50 zusätzliche Fahrten von Bebra über Bad Hersfeld nach Fulda und Frankfurt angeboten werden. Insgesamt ergibt sich dadurch für die Fahrgäste aus und nach Eschwege eine deutlich verbesserte Verbindung über Bebra, Fulda nach Frankfurt, die durch kurze Umsteigezeiten in Bebra ermöglicht wird.

Trotz Corona: Bahnhof in Bebra erfährt besondere Stärkung

Besondere Stärkung durch die Angebotserweiterung erfährt der Bahnhof in Bebra. Hier entsteht ein neuer Umsteigeknoten zwischen den Linien RB 7 Bebra-Eichenberg-Göttingen, RE5 Bad Hersfeld-Bebra-Kassel- Hauptbahnhof und bei einzelnen Fahrten auch mit der RE 50 Bebra-Fulda-Frankfurt.

Durch die neue Entwicklung auf der RE5 ergeben sich weitere Vorteile für die Fahrgäste der Regionalbahnlinie RB 7 Göttingen – Eschwege – Bebra, die zukünftig im präzisen Stundentakt verkehrt und keine langen Standzeiten mehr in Eschwege haben wird. Hintergrund ist die neue Anschlussmöglichkeit zwischen der RB 7 und dem RE 5 in Bebra, sodass in Bebra immer unmittelbarer Anschluss nach Kassel besteht.

Darüber hinaus entstehen in Eichenberg immer stündliche Anschlussverbindungen mit kurzem Umstieg zwischen Eschwege und Kassel, da sich die Übergänge mit den sogenannte Flügelungen von der RB7 Eichenberg-Bebra und der RB8 Kassel-Eichenberg von bisher 20 auf nur 5 Minuten reduzieren.

Mehr Informationen zu Corona in der Region Kassel:

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Stadt und Landkreis Kassel gibt es im News-Ticker.

Corona-Verordnungen ausgenutzt? Ein Arzt aus dem Kreis Kassel kritisiert die Einstellung vieler Lehrer, da viele zu ihm kommen, „die einen Zettel haben wollen“.

Er ist Corona auf der Spur: Michael Spacek ist Mitarbeiter beim Gesundheitsamt Region Kassel. Die Corona-Krise hat auch seinen Alltag verändert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare