Engagierte Kollegen aus dem Werk Werra im Rampenlicht

K+S verleiht ersten Ehrenamtspreis an Mitarbeiter

+
Freuen sich über die Finanzspritze für ihre Projekte: Die Preisträger (vorn von links) Sascha Schlosser, Jeanie Vollmer, Franziska Lobe, Jürgen Daube und Thomas Schmidt. Überreicht hatten die erstmals von K+S verliehenen Ehrenamtspreise Werksleiter Christoph Wehner, HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm, Thomas Giese für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und Betriebsrätin Ines Groß (dahinter von links).

Bad Hersfeld. Jugendarbeit, Hilfstransporte und Fledermausschutz: Die Qual der Wahl hatte die Jury des erstmals von K+S verliehenen Ehrenamtspreises des Werkes Werra. Aus fast 20 Bewerbungen aus dem Mitarbeiterkreis galt es die Gewinner zu ermitteln, wobei klar war: Verlierer gibt es eigentlich keine.

„Sie arbeiten kostenlos, aber nicht umsonst“, würdigte Werksleiter Christoph Wehner die engagierten Kollegen, die bei der Preisverleihung einmal ganz bewusste ins Rampenlicht gerückt werden sollten. Die Auszeichnung fand am Freitag im gemütlichen Rahmen in der Ofenstube des Bad Hersfelder Hotels am Kurpark statt. 500 Euro gab es jeweils für die Gewinner beziehungsweise ihre Projekte, in einem Fall wird der Gewinn geteilt.

Folgende Preisträger wurden in vier Kategorien ausgezeichnet:

• In der Kategorie Sport/Jugendsport teilen sich Sascha Schlosservon der DLRG Obersuhl und Thomas Schmidt von der Jugendfeuerwehr Philippsthal den Preis. Schlosser bringt Kindern und Jugendlichen das Schwimmen bei, bildet Rettungsschwimmer aus und engagiert sich für den Erhalt der Kleinschwimmhalle in Wildeck. Schmidt ist Gemeindejugendfeuerwehrwart in Philippsthal. Dort hat er einen wöchentlichen Jugendfeuerwehrsportdienst eingeführt, bei dem einmal wöchentlich gemeinsam gespielt und trainiert wird.

• In der Kategorie Sozial-/Hospiz-/Flüchtlingshilfe geht der Preis an Jeanie Vollmer aus der Krayenberggemeinde im Wartburgkreis. Sie hat dort 2013 den Förderverein für den Kindergarten „Knirpsenland Kieselbach“ gegründet, der inzwischen 50 Mitglieder hat. Gemeinsam werden viele Aktivitäten organisiert und die Arbeit für die Kinder wird auch finanziell unterstützt.

Jürgen Daubevom DRK in Schenklengsfeld erhält den Preis in der Kategorie Umweltschutz/Katastrophen- und Nothilfe. Dort hat er das „Helfer vor Ort“-System aufgebaut, das es seit 2013 gibt und das inzwischen bei 583 Alarmierungen 252 Einsätze in der Gemeinde gefahren hat. Die Helfer vor Ort übernehmen die Erste Hilfe so lange, bis der Rettungsdienst eintrifft.

• Einen Sonderpreis erhält außerdem Franziska Lobe von Rotaract Eisenach/Wartburgkreis, der Jugendorganisation der Rotary Clubs. Sie hat gemeinsam mit Rotaract viele soziale Aktionen initiiert oder begleitet, wie etwa ein Benefizkonzert für Flüchtlinge oder die Aktion „Brillen ohne Grenzen“. 

Alle Bewerber und die "Offiziellen" auf einen Blick.

Der Jury gehörten neben K+S-Werksleiter Christoph Wehner und Betriebsrätin Ines Groß die Landräte Dr. Michael Koch (Hersfeld-Rotenburg) und Reinhard Krebs (Wartburgkreis) sowie Kai A. Struthoff, Redaktionsleiter der Hersfelder Zeitung, und Dr. Christoph Witzel, Leitender Redakteur bei der Südthüringer Zeitung, an.

Die Ideengrundlage für den Ehrenamtspreis lieferte laut Wehner übrigens die sozioökonomische Studie im Rahmen der geplanten Haldenerweiterung. 

Ebenfalls Bewerbungen eingereicht hatten: Carsten Manns (Schenklengsfeld, Feuerwehr), Florian Geneit (Philippsthal, Fußballverein), Sven Ißleib (Moorgrund, Hilfstransporte), Frank Jacob (Oechsen, Fußballverein), Benedikt Kalbhenn (Unterbreizbach, Kirmesverein), Stephan Kaspar (Philippsthal, Fußballverein), Nicole Lehmann (Geisa, Jugendrotkreuz), Thomas Martens (Philippsthal, Posaunenchor, Angelverein, Männergesangverein), Albert Neumann (Heringen, Höhlenforscher), Martin Paul (Kathus, Löschwichtel Solztal), Thomas Specht (Hönebach, Kreisfeuerwehrverband), Michael Schmidt (Heringen, Imkerverein).  (kai/nm)

Kommentare