Hotelier Achim Kniese über Franck Ribérys goldenes Steak: „Nur ein Showeffekt“

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Gönnte sich ein goldenes Steak für 1200 Euro und sorgte damit für ganz schön Trubel: Bayern-Spieler Franck Ribéry.

Bad Hersfeld. Franck Ribéry und sein mit Blattgold überzogenes Ribeye-Steak sorgte für Trubel - wir haben einen Bad Hersfelder Sternekoch gefragt, ob das schmeckt.

Seit seinem Instagram-Video auch in unserer Region in aller Munde: Franck Ribéry und sein mit Blattgold überzogenes Ribeye-Steak im Wert von 1200 Euro. Der französische Fußballprofi des FC Bayern München hatte es in einem Luxus-Restaurant in Dubai auf dem Teller und postete ein Bild von sich mit dem Gericht auf seinem Instagram-Profil „franckribery7“: „Das Jahr könnte nicht besser beginnen“, erklärte er sinngemäß dazu.

Woraufhin ein Shitstorm über ihn und seine, wie Kritiker fanden, Arroganz und Dekadenz hereinbrach, auf den hin „Ribeye-ry“, so ein Wortspiel in diesen Tagen, sich zu einer wüsten, nicht druckreifen Hasstirade gegen seine Kritiker hinreißen ließ.

Hier der Video-Post von Frank Ribery mit seinem goldenen Steak

Wir haben im Bad Hersfelder Restaurant „L’Etable“ im Romantik-Hotel Zum Stern, dekoriert mit einem Michelin-Stern, nachgefragt: Was ist dran am Steak mit Blattgold? „So etwas zu essen, wäre mir völlig fremd“, sagt Inhaber Achim Kniese. 

Goldene Burger in New-York

In New York gebe es auch die Version eines vergoldeten Burgers. „Ein Freund von mir, der in New York lebt, hat schon einmal einen solchen Burger für 120 Dollar gegessen“, sagt Kniese, der dessen Erfahrungen weitergibt: „Gutes Fleisch, aber der Überzug ist praktisch geschmacklos. Es ist ja nur eine hauchdünne Schicht – kein richtiger Wert.“ 

Achim Kniese betreibt in Bad Hersfeld mehrere Hotels.

Kniese hält diese Art von Küche „einfach für einen Showeffekt, mehr nicht“. Und ist sich sicher: „Von meinen Mitarbeitern hat noch niemand ein solches Steak oder einen solchen Burger zubereitet.“

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