Planung wird vorgestellt

Hochbrücke in Bad Hersfeld wird ab 2024 zur Riesenbaustelle

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Vor 50 Jahren wurde die Brücke über Bahn und Peterstor gebaut. Jetzt muss sie erneuert werden.

Es wird nicht heute passieren und morgen auch nicht: Aber voraussichtlich ab 2024 muss die Bad Hersfelder Hochbrücke erneuert werden.

Dass dieses Bauvorhaben Planer, Stadt und Nutzer für einen längeren Zeitraum vor große Herausforderungen stellen wird, steht außer Frage.

Auf Einladung von Bürgermeister Thomas Fehling stellt die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) am nächsten Mittwoch, 4. Dezember, ab 19 Uhr in der Stadthalle die aktuellen Planungen für den Ersatz des sogenannten „Brückenbauwerkes am Peterstor“ vor.

Nach zwischenzeitlich im Auftrag des Bundes ausgeführten Sanierungsmaßnahmen beschäftigt sich die DEGES aus Berlin mit verschiedenen Fachbüros damit, die komplexen Planungen für den Ersatz der Brücke im Zug der Bundesstraße B 324 voranzubringen.

Zahlreiche Varianten für die Brückensanierung wurden untersucht

Umfangreiche Variantenuntersuchungen wurden angestellt, die zu erwartenden Verkehrsbelastungen aller Verkehrsmittel und -teilnehmer wurden durch Zählungen, Prognose und Simulationen ermittelt. Derzeit wird die Entwurfsplanung bearbeitet.

Die DEGES wird während der Präsentation auf zwangsläufig zu erwartende umfangreiche Verkehrseinschränkungen eingehen. Untersuchte Varianten werden vorgestellt, auf die Entwurfsgrundlagen und Planungsherausforderungen wird eingegangen, die Übergänge zwischen Brückenbauwerk, Fußgängerunterführung einerseits und angrenzenden Stadtstraßen andererseits werden erläutert.

Dabei wird insbesondere auf die Belange der Fußgänger und Radfahrer wie auch des ÖPNV eingegangen. Denn übereinstimmend ist ein unverzichtbares Ziel der Planung, die lang gewünschte Barrierefreiheit der Bahnquerung herzustellen.

Selbstverständlich besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anmerkungen vorzutragen.

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