Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt werden

Hessentag in Bad Hersfeld: Zuschüsse für schöne Fassaden

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Gelungene Sanierung: Schmuckstücke wie dieses Fachwerkhaus mit einer Haustür aus Holz, Sprossenfenstern und Fensterläden sollen die Gäste beim Hessentag in Bad Hersfeld erfreuen.

Bad Hersfeld. Die Kreis- und Festspielstadt gewährt vor dem Hessentag 2019 Zuschüsse für die Instandsetzung von Fachwerk- und sonstigen erhaltenswerten Fassaden im Stadtgebiet.

Anlässlich des Hessentages 2019 werden laut einer Pressemitteilung der Stadt Bad Hersfeld Maßnahmen in der Kernstadt mit Stadtring, vorderem Kurpark, Hornberger Straße und Friedloser Straße mit einem höheren Zuschuss gefördert.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Die Maßnahme muss im Bereich der Kernstadt mit Stadtring, im vorderen Kurpark, in der Hornberger Straße oder in der Friedloser Straße durchgeführt werden. Sie muss zudem rechtzeitig zum Beginn des Hessentages bis zum 30. Mai 2019 abgeschlossen sein.

Wie hoch ist der Zuschuss und was wird gefördert?

Die reguläre Förderquote beträgt 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Gefördert werden können unter anderem Fachwerkinstandsetzung/-freilegung, Instandsetzung von sonstigen erhaltenswerten Fassaden, Einbau von neuen, denkmalgerechten Holzsprossenfenstern aus heimischen Hölzern, Einbau von neuen, im Einklang mit der Gesamtfassade stehenden gegliederten Haustürelementen aus heimischen Hölzern oder Sanierung historischer Garteneinfassungen.

Der Zuschussbetrag je Objekt ist in der Regel auf maximal 7000 Euro begrenzt.

Was muss ich tun, um gefördert zu werden?

Der Zuschussantrag ist vom Bauherrn beim Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld, Fachbereich Technische Verwaltung - Stadtplanung -, Landecker Straße 11, Bad Hersfeld, einzureichen. Der Vordruck ist beim Fachbereich Technische Verwaltung erhältlich oder im Internet.

Mit den Arbeiten darf grundsätzlich erst nach Bewilligung des Zuschusses begonnen werden. Neben dem Antrag sind folgende Unterlagen vorzulegen: prüfungsfähige, detaillierte Kostenvoranschläge; Farbfoto zur Dokumentation des derzeitigen Zustandes des Objektes; Beschreibung der beabsichtigten Sanierungsmaßnahme; Ablichtung Lageplan. Vorhandene historische Hausinschriften, Schmuckelemente, Schnitzereien und Wandmalereien etc. sind zu erfassen, zu erhalten und fachgerecht zu restaurieren.

Wie sieht es mit dem Denkmalschutz aus?

Die Förderung der Maßnahme setzt voraus, dass der Bauherr die Ausführung (insbesondere die Farbgebung) mit dem Stadtbauamt, bei Baudenkmälern und Gebäuden innerhalb von Gesamtanlagen auch mit der unteren Denkmalschutzbehörde im Technischen Rathaus, Landecker Straße 11, 36251 Bad Hersfeld, Telefon 0 66 21 / 20 13 11, abstimmt.

Wann wird der Zuschuss ausgezahlt?

Auf der Grundlage der eingereichten Kostenvoranschläge erfolgt die Zuschussfestsetzung durch den Magistrat der Kreis- und Festspielstadt Bad Hersfeld. Der endgültige Zuschuss wird bei Nachweis der tatsächlichen Kosten und der geleisteten Zahlungen nach Abschluss der Arbeiten errechnet und angewiesen.

Sofern die Maßnahme in Eigenleistung durchgeführt wird, erstattet die Kreisstadt Bad Hersfeld die nachgewiesenen Materialkosten bis maximal in Höhe des auf der Basis des Kostenvoranschlages errechneten voraussichtlichen Zuschusses.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Zuteilung erfolgt in der Reihenfolge der Antragstellung.

Andere öffentliche Förderungen sind vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Wo gibt es weitere Informationen?

Beim Fachbereich Technische Verwaltung, Stadtplanung, Christine Bornemann, Telefon 06621/201314, E-Mail: christine.bornemann@bad-hersfeld.de oder Johannes van Horrick, Telefon 06621/201311, Telefax: 06621/201348, E-Mail: johannes.van-horrick@bad-hersfeld.de.

Diese Informationen, weitere Details und der Vordruck für den Zuwendungsantrag können auch auf der städtischen Internetseite eingesehen und heruntergeladen werden. (red/zac)

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