Bahn soll Takt erhöhen

Hessentag: Cantus könnte alle halbe Stunde fahren

Bad Hersfeld. Möglichst viele Besucher des Hessentags sollen mit der Bahn in die Festspielstadt kommen.

Als einen „Hessentag der kurzen Wege“ will Bad Hersfeld das zehntägige Landesfest ausrichten, das vom 7. bis 16 Juli 2019 stattfindet. Das erklärt die Bad Hersfelder Hessentagsbeauftragte Anke Hofmann. Integraler Bestandteil dieser Zielsetzung ist deshalb das Verkehrskonzept. So sollen möglichst viele Besucher mit der Bahn in die Festspielstadt kommen.

„Wir sind in Bad Hersfeld in der glücklichen Situation, sowohl aus Richtung Süden als auch aus Richtung Norden mit dem öffentlichen Personennahverkehr bestens vernetzt zu sein“, sagt Hofmann. Derzeit liefen Gespräche mit den zuständigen Institutionen, Züge aus Kassel und aus Frankfurt im halbstündigen Takt nach Bad Hersfeld fahren zu lassen. Dabei könnten bei maximaler Auslastung bis zu 2400 Fahrgäste aus Frankfurt und rund 1800 Fahrgäste aus Kassel stündlich die Hessentagsstadt erreichen. Getüftelt werde ebenfalls an Kombitickets zu bestimmten Veranstaltungen.

Unterdessen hat Bad Hersfeld als erste Hessentagsstadt eine Art „Handreichung“ der Hessischen Staatskanzlei erhalten, die wie ein Ratgeber „die Kommunen bei der Organisation des traditionellen Hessenfestes unterstützen“ soll, erklärte der Chef der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer. Er betonte zugleich den „verbindenden und identitätsstiftenden Charakter“ des Hessentages. (kai)

Rubriklistenbild: © Maaz

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