Tiere benötigen nicht nur Nahrung und Zuwendung, sondern auch viel Platz

Welches Tier ist das Richtige?

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Zwergkaninchen sind zutraulich und verspielt.

Als Haustier für jüngere Kinder bieten sich Kleintiere an, aber Kleintier ist nicht gleich Kleintier. Es gibt viele Faktoren die bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Verschiedene Tierarten passen mehr oder weniger gut in einen bestimmten Familienhaushalt. Natürlich spielen auch persönliche Vorlieben eine Rolle. Insbesondere Mütter können es sich zum Beispiel nicht vorstellen, mit Mäusen unter einem Dach zu leben. Dabei eignen sich gerade diese possierlichen Nager bestens als Haustiere. Wie Zwergkaninchen sind sie leicht zu halten, zutraulich und verspielt. Wüstenrennmäuse haben außerdem einen Schlafrhythmus von vier Stunden. Sie sind also nahezu jederzeit zum Spielen bereit – im Gegensatz zu Hamstern, die nachtaktiv sind und einen Großteil des Tages verschlafen.

Da alle Kleintiere auch Lebewesen sind, brauchen sie nicht nur Nahrung und Zuwendung sondern auch ausreichend Platz. Gerade größere Kleintiere wie Zwergkaninchen brauchen Auslauf, am besten natürlich in einem Garten.

Besonders Katzen und Hunde sind Tiere für die ganze Familie. Katzen sind sehr eigenwillig und bestimmen selbst, wann sie schmusen wollen. Hunde dagegen sind meist spielbereit. Da sie mehrmals am Tag „ausgeführt“ werden müssen, bringen sie viel Arbeit mit sich. Zudem variieren die Ansprüche, Eigenheiten und Bedürfnisse der verschiedenen Hunderassen sehr. Wie jeder Tierhalter sollten sich insbesondere Hundefans zuvor intensiv mit den Pflichten beschäftigen, die auf sie zukommen.

Übrigens Tiere in Mietwohnungen: Entgegen vieler Mietverträge ist das Halten von Kleintieren in Mietwohnungen grundsätzlich gestattet. Bei Hunden und Katzen dagegen muss die Erlaubnis des Vermieters eingeholt werden.

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