Der VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG hilft Zukunft zu realisieren

Ein Partner, der Visionen mitträgt

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Freuen sich über die neue Backstube in der Tromagstraße in Bebra (von links): Cornelia und Jörg Brack, Hartmut Hübler, VR Regionale Investitionen, und Michaela Ulm, Bereichsleiterin VR-Individualkundenbank vom VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg.

Ein Gespräch mit dem Unternehmer-Ehepaar Jörg und Cornelia Brack über Visionen, Tradition und Moderne, das Bäckerhandwerk sowie Familie als Erfolgsfaktor.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit hat die Landbäckerei Brack aus Niederthalhausen mit ihrer neuen Backstube in der Tromagstraße in Bebra umgesetzt. Möglich gemacht wurde dies mit rat- und tatkräftiger Unterstützung des VR-Bankvereins Bad Hersfeld-Rotenburg. Ein Gespräch mit dem Unternehmer-Ehepaar Jörg und Cornelia Brack über Visionen, Tradition und Moderne, das Bäckerhandwerk sowie Familie als Erfolgsfaktor.

Wie kam es zu diesem bedeutenden Schritt?

Jörg Brack: Die Kapazitäten unserer Backstube in Niederthalhausen reichten nicht mehr aus und da wir das große Glück haben, dass unsere Kinder den Betrieb gerne weiterführen möchten, musste eine Entscheidung für die Zukunft her. Meine Frau und ich haben dann vor zweieinhalb Jahren gemeinsam entschieden, nicht mit angezogener Handbremse weiterzumachen, sondern unsere Chance zu nutzen und nach vorne gehen zu wollen.

Um eine Vorstellung zu bekommen: Wie viel größer ist die neue Backstube? Was ist neu?

Jörg Brack: Das ist jetzt knapp das Zehnfache an Größe, was wir hinzugewonnen haben. Die neue Technik, die wir in Bebra einsetzen, ist eigentlich eine alte, aber bewährte Technik. Der Ringrohr-Ofen aus Italien steht für besonders langsames und sanftes Backen. Heute geht die Tendenz eher in Richtung schnelles Backen, aber wir haben uns darauf besonnen, dem nicht zu folgen, sondern lieber weiter auf hohe Qualität zu setzen. Cornelia Brack: Gerade auch für Leute mit Unverträglichkeiten ist das schnelle Backen nicht gut. Nahrungsmittel brauchen eben ihre Zeit. Beim sogenannten "Slow Baking" wird besser auf die Reifeprozesse der Lebensmittel eingegangen. Allerdings machen wir das nicht um des Trends willen, sondern uns ist es wichtig, dass wir uns treu bleiben. Wir sind eine Landbäckerei mit langer Tradition und die möchten wir gerne, da wo es Sinn macht, bewahren.

Ist eine gewisse Größe beim Bäckerhandwerk heutzutage wichtig, um bestehen zu können?

Jörg Brack: Definitiv ja. Wir haben die Bäckerei vom Vater übernommen und uns zuerst, wie es immer war, auf den Fahrverkauf konzentriert. Doch das allein reicht nicht, das Rad auf der Kostenseite wächst. Da braucht man heutzutage eine gewisse Größe, damit das auch vom Umsatz her passt.

Hartmut Hübler im Gespräch mit Jörg und Cornelia Brack.

Wie ist Ihre Idee dann Wirklichkeit geworden?

Jörg Brack: Das war zuerst nicht so einfach. Wir hatten unsere Vision, aber die Umsetzung schien schwierig. Mehr als einmal wurde uns davon abgeraten. Doch nachdem wir den Standort hatten, kam die Sache ins Rollen. Ohne die VR-Bankverein eG und ihre Unterstützung in Sachen Finanzierung und Vermietung hätten wir das nicht realisieren können. Die Beziehung ist schon immer da, wir sind in der x-ten Generation Kunde und ich fühle mich da immer gut beraten und pudelwohl aufgehoben. Das lief tadellos. Cornelia Brack: Sie brauchen eine Bank, die ihre Visionen mitträgt. Einen Partner, der an einen glaubt. Und das macht die VR-Bankverein eG. Wie bei einer Ehe ist sie ein Partner in guten wie in schlechten Zeiten – die gab es auch und die VR-Bankverein eG hat uns immer geholfen. Sie gehört quasi zur Familie.

Familie ist für Sie ein wichtiger Erfolgsfaktor. Beschreiben Sie mal, wie Sie das meinen.

Cornelia Brack: Unsere Landbäckerei ist ein familiengeführter Handwerksbetrieb in der nunmehr dritten Generation. Unser Blick auf den Faktor Familie ist sehr ausgeprägt – das gilt für unsere eigene Familie, aber auch die unserer Mitarbeiter. Das ist sicher ein Teil unseres Erfolges.

Neue Stikkenöfen: Zum Backen von Brötchen und Gebäck.

Sie nutzen beim VR-Bankverein auch die neu angebotenen Services. Welche sind das?

Jörg Brack: Mit dem VR-Bankverein haben wir einen Partner, mit dem wir viel abdecken können und der unsere Gepflogenheiten seit vielen Jahren kennt. Neben den Bankleistungen werben wir nun auch digital auf LED-Wand und Monitoren in den Filialen. Und auch dafür hat die Bank mit ihrem eigenen System Stream eine Lösung für Firmenkunden, die zeitgemäß ist. Zusätzlich werden wir unsere Einweihung in Bebra ebenfalls über das VR-Event-Team umsetzen. Das Tolle: Das läuft alles über unseren vertrauten Berater. Wir konnten es zuerst nicht glauben, was die VR-Bankverein eG für Zusatzdienste anbieten kann. Da stimmt die Devise wirklich: Mehr als eine Bank.

Was sind Ihre Ziele?

Jörg Brack: Im Filialbereich werden wir schon noch ein bisschen was tun und etwas wachsen. Nicht zu viel, wir wollen im unteren Segment bleiben, maximal zehn eigene Filialen. Mehr würde die Backstube in Bebra auch nicht hergeben. Was ich mir nach wie vor nicht nehmen lasse, ist der gute und tägliche Kontakt mit den einzelnen Filialen, meinen Mitarbeitern und unseren Kunden. Das ist die Basis. Und dann ist es für uns wichtig, das Unternehmen in der Familie weiterführen zu können und die Kinder Schritt für Schritt miteinzubringen.

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