Fotos und digitale Rekonstruktionen

Reise in die Zeit

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Der Stiftsruine wird in der Ausstellung neues Leben eingehaucht.

In der Ausstellung "Die Stiftsruine - einmal anders" im Bad Hersfelder Kurhaus wird das Mittelalter noch bis zum 21. Oktober lebendig.

Wer schon immer mal davon geträumt hat, mit einer Zeitmaschine in die Geschichte von Hersfeld zurückzureisen, der hat jetzt – zumindest visuell – dazu in der Wandelhalle des Bad Hersfelder Kurhauses die Gelegenheit. Noch bis zum 21. Oktober wird dort die Ausstellung "Die Stiftsruine - einmal anders" mit aktuellen Fotos des Heimathistorikers und Hobbyfotografen Heinz-Jörg Kretschmer und digitalen Rekonstruktionen der Stadt und der Stiftskirche des Computergrafikers Steffen Wiesener (Bikovision) gezeigt.

Anlass der interessanten Ausstellung ist die Neuauflage des 1954 erschienenen historischen Standardwerks "Die Geschichte von Hersfeld" von Wilhelm Neuhaus. Das längst vergriffene Buch wurde von dem Lehrer und Heimatforscher Heinz-Jörg Kretschmer gemeinsam mit seinem Kollegen Alexander Blasinger überarbeitet und mit aktuellen Fotos von Kretschmer und den Computerrekonstruktionen von Steffen Wiesener illustriert.

Die Autoren haben den Originaltext der Fassung von 1954 in eine heute gut lesbare Form gebracht. Außerdem haben die Autoren die Geschichte in tabellarischer Form fortgeschrieben. Pünktlich zum Hessentag 2019 ist die Neuauflage aus dem Ott-Verlag nun in der Hoehlschen Buchhandlung und in der Hersfelder Zeitung erhältlich: Ein Muss für alle Geschichtsinteressierten. 

"Die Geschichte von Hersfeld" von Wilhelm Neuhaus, Neubearbeitung von Heinz-Jörg Kretschmer, Alexander Blasinger und Steffen Wiesener (Bikovision), Ott-Verlag, Bad Hersfeld.

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