Behandlung von Stoffwechselerkrankungen

Reha-Einrichtung schafft Kehrtwende: Vitalisklinik Bad Hersfeld auf Erfolgskurs

Das Leitungs-Trio in der Vitalisklinik: Geschäftsführer Klaus Schnettger, Aufsichtsratsvorsitzender Gunter Grimm und Chefarzt Prof. Dr. Joachim Glaser (von links).
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Das Leitungs-Trio in der Vitalisklinik: Geschäftsführer Klaus Schnettger, Aufsichtsratsvorsitzender Gunter Grimm und Chefarzt Prof. Dr. Joachim Glaser (von links).

Die Vitalisklinik für Stoffwechselerkrankungen Bad Hersfeld hat die Kehrtwende geschafft. Nach schweren Zeiten schreibt die Reha-Einrichtung in Bad Hersfeld wieder schwarze Zahlen.

Die Vitalisklinik in Bad Hersfeld schreibt zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen, in diesem Jahr bei 8,6 Millionen Euro Umsatz mit Betriebsergebnis im sechsstelligen Bereich.

Aufsichtsratsvorsitzender Gunter Grimm führte diesen Erfolg auf eine erneute Steigerung der Belegungszahlen auf jetzt knapp unter 90 Prozent und auf die hervorragende Akquise bei den Kassen, insbesondere bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, zurück.

Geschäftsführer Klaus Schnettger, der die Fachklinik für Stoffwechselkrankheiten 2016 mit einem Umsatz von sechs Millionen Euro übernommen hatte, verwies zudem darauf, dass dieses Jahr auch eine Tarifsteigerung von 2,6 Prozent für die 130-köpfige Belegschaft erwirtschaftet werden musste und mit Beginn des kommenden Jahres weitere 2,6 Prozent folgen werden.

Vitalisklinik Bad Hersfeld: Behandlung von Diabetes Typ III

Vom Hauptbelegungsträger Deutsche Rentenversicherung würde die Vitalisklinik mittlerweile als Standard betrachtet, berichtete Schnettger und fügte hinzu: „Wir erfüllen in allen Bereichen die Qualifizierungsanforderungen.“ Beschwerden seitens der Patienten gebe es so gut wie keine. Neu im Portfolio hat die Klinik die Behandlung von Diabetes Typ III-Erkrankungen und Reha nach Leber-Transplantationen.

Vitalisklinik Bad Hersfeld stand kurz vor dem Verkauf

Gunter Grimm führte die Kehrtwende der Klinik, die zeitweilig kurz vor einem Verkauf oder einer Verlegung nach Rotenburg stand, auf die gute Arbeit von Schnettger und auf Chefarzt Prof. Dr. Joachim Glaser zurück.

Für das nächste Jahr hat sich die Klinik eine Belegsteigerung um weitere zwei Prozent und beim Ertragswert einen Zuwachs von vier Prozent vorgenommen.

Außerdem soll weiter in die Ausstattung des Hauses investiert werden: Für die Kompletterneuerung der IT-Technik, digitalisierte Trainingsgeräte und eine neue Telefonanlage inklusive dualem WLAN sind 600.000 Euro eingeplant. Außerdem, so versicherte Grimm, sollen die Mitarbeiter am Erfolg teilhaben.

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