Neue Hygieneauflagen wegen der Corona-Pandemie

Bad Hersfelder Geistalbad öffnet am 3. Juli mit strengen Regeln

Das Bild zeigt Timo Kirsch, Fachangestellter für Bäderbetriebe, der auf dem Beckenrand des Kinderbeckens im Geistalbad sitzt. In der Hand hält er einen Rettungsring.
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Timo Kirsch, Fachangestellter für Bäderbetriebe, am Kinderbecken des Bad Hersfelder Geistalbads.

Am 3. Juli 2020 öffnet auch das Bad Hersfelder Geistalbad. Es gelten aufgrund der Corona-Pandemie allerdings strenge Regeln.

Die Bädergesellschaft hat beschlossen, dass das Bad Hersfelder Geistalbad am Freitag, 3. Juli, wieder geöffnet wird. Die Öffnung unterliegt strengen Auflagen. Das Hygienekonzept wurde den Vorgaben der aktuellen Landesverordnung, den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts und dem Pandemieplan Bäder der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen angepasst und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, heißt es in einer Mitteilung von Klaus Schnettger, dem Geschäftsführer der Bädergesellschaft.

Weiterhin wurden Corona-Maßnahmen speziell für das Freibad Geistal erstellt, die bestehende Haus- und Badeordnung wurde an die Bedingungen für den Betrieb während der Pandemie angepasst und im Aufsichtsrat einstimmig beschlossen. Die entsprechenden Informationen sollen für alle zeitnah auf der Internetseiten der Bädergesellschaft einsehbar und herunterladbar sein. Zudem werde der Aushang im Geistalbad im Schaukasten erfolgen.

„Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass es trotz aller bestehenden Schutzmaßnahmen und Vorgaben für den eingeschränkten Badebetrieb zu einer Infektion kommen könnte“, heißt es in der Mitteilung. Es sei mitentscheidend, dass sich alle Gäste an die Regeln halten und eigenverantwortlich dafür Sorge tragen, den Fremd- und Eigenschutz sicherzustellen.

An den Schwimmbecken sei kein Aufenthalt möglich, da dieser Bereich ausschließlich dem Betreten und Verlassen der Becken über die Einstiegsbereiche dient. Die Beckenumrandungen müssen unverzüglich wieder verlassen werden. Der Aufenthalt sei nur auf der Liegewiese möglich und gestattet. Hier gelte aber die Abstandsregel fünf Quadratmeter pro Person – also etwa 2,5 Meter Abstand nach allen Seiten und zum nächsten Badegast. Die Bädergesellschaft bittet „um strikte Beachtung dieser Vorgaben.“

Es besteht weiterhin noch die Möglichkeit, Saisonkarten zu erwerben. Mit dem Kauf unterstützen die Badegäste den deutlich erhöhten Aufwand, den Badebetrieb wieder aufzunehmen. Die Eintrittspreise blieben 2020 unverändert. Die Freibadöffnung solle den Schwimminteressierten vor allem wieder die Möglichkeit geben, ihren sportlichen Aktivitäten nachzukommen. Für einen Freizeitaufenthalt im Geistalbad, wie er in der vergangenen Saison möglich war, seien die Voraussetzungen deutlich eingeschränkt.

„Wir haben Abstand davon genommen den Badebetrieb in Zeitfenstern anzubieten, da wir der Überzeugung sind, dass ein zeitlich uneingeschränkter Zugang möglich sein sollte“, erklärt Schnettger. Auch das Verfahren, ausschließlich über digitale Medien die Zugangsregelung zu steuern, sei nicht allen Altersgruppen möglich und werde daher nicht eingesetzt. Der Geschäftsführer dankt Betriebsleiter Kay Thimet für die „hervorragenden Vorbereitung und Erstellung der notwendigen Unterlagen für die Wiederaufnahme des Schwimmbetriebes“.

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