Leckeres im Herbst

Gans – Festessen mit Tradition

Ein gedeckter Tisch fuer Thanksgiving in Concord, USA (Foto vom 13.10.11). Was den Deutschen die Weihnachtsgans, ist den Amerikanern der Truthahn zu Thanksgiving. Dieses Erntedankfest wird immer am vierten Donnerstag im November begangen und mit einem Festessen im grossen Familien- und Freundeskreis gefeiert. Da viele auch den folgenden Freitag als Brueckentag freinehmen, sind Millionen Menschen ueber das lange Wochenende unterwegs zu Familienbesuchen. (zu dapd-Text)Foto: Matthew Mead/AP/dapd
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Ein knuspriger Gänsebraten ist immer wieder ein Genuss.

Gerade im Herbst ist ein Gänsebraten ein besonderer Genuss – sogar Tradition, betrachtet man Feiertage wie den Martinstag.

Doch auch an den beliebten Weihnachtstagen ist eine Gans eine Köstlichkeit.

Gänsebraten braucht Zeit. Je nachdem, in welchem Zustand der Koch die Gans kauft, bedarf es einiger Vorbereitungen. Eine küchenfertige Gans braucht nur gefüllt und gebraten werden. Eine frische Gans bedarf jedoch des Rupfens und Ausnehmens - nicht jedermanns Sache.

Die Zeitspanne, wie lang eine Gans braucht, hängt von ihrer Größe ab. Man rechnet pro Kilo Gewicht eine Stunde Garzeit.

Das Grundprinzip ist einfach. Die Gans wird vor dem Backen gefüllt. Dabei ist der Kreativität des Kochs keine Grenze gesetzt.

Die traditionelle Füllung besteht aus Äpfeln, die bayerische Variante aus Esskastanien und die rheinische Martinsgans wird mit Aprikosen und Backpflaumen bestückt.

Aber auch ganz individuelle Füllungen können sehr lecker sein - von Dörrpflaumen und Orangen bis hin zu deftigen Varianten mit Hackfleisch ist alles möglich. Typische Gewürze für den Gänsebraten sind neben Salz und Pfeffer vor allem Beifuß und Majoran.

Nach dem Befüllen wird die Gans mit Salz und Öl eingerieben und bei etwa 180 Grad im Backofen geschmort. Während der Schmorzeit sollte sie immer wieder mit Bratensaft beträufelt und mindestens einmal gewendet werden.

Traditionelle Beilagen sind Rotkohl, Klöße und eine gebundene Soße aus dem Bratensaft.

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