Sommer

Freibadsaison: Weniger Gäste im Landkreis Hersfeld-Rotenburg als 2018

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Freibäder ziehen für die Saison eine verhaltene Bilanz. 

Nach dem Super-Sommer 2018 strömten in diesem Jahr weniger Gäste in die Freibäder im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die Badleiter sind von den Besucherzahlen aber nicht enttäuscht. 

Nach dem Super-Sommer 2018 mit besonders vielen Besuchern in den meisten Freibädern im Landkreis und der näheren Umgebung, sind die Zahlen dieses Jahr zurückgegangen. Unzufrieden sind die befragten Badbetreiber und -leiter aber nicht. Vor allem der Juni sei sehr erfolgreich gewesen.

Im Biberbad in Bebra wurden 2018 fast 42 000 Besucher gezählt, in dieser Saison waren es bisher knapp 30 500. Besonders entscheiden sind laut Badleiter Maurice Hobert, der mit Blick auf die Zahlen von „mittlerem Durchschnitt“ spricht, die Sommerferien.

Rund 31 000 Badegäste und damit ebenfalls um die 10 000 weniger als 2018 besuchten laut Werner Spill das Rotenburger Waldschwimmbad, was aber immer noch ok sei. Der beste Monat sei der Juni gewesen.

Naturbad Heringen freute sich über den besten Juni seit der Eröffnung

In Heringen war es laut Schwimmmeister Jan Reichhardt sogar der beste Juni seit der Eröffnung des Naturbades. Insgesamt würden bis zum Saisonende rund 26 000 Gäste das Fritz-Kunze-Naturbad besucht haben, etwa 30 000 Besucher waren es im Jahr 2018.

Knapp 45 000 Besucher hat Betriebsleiter Kay Thimet im Bad Hersfelder Geistalbad verzeichnet (2018: 78 000). Er spricht ebenfalls von einem durchschnittlichen Sommer. Dass die Besucherzahl aber noch unter dem normalen Durchschnitt von etwa 55 000 liege, hat vermutlich folgenden Grund: Wegen des Hessentags war das Bad ausgerechnet im Juni 19 Tage geschlossen.

Für die auch von ihm betriebenen Freibäder in Philippsthal, Kirchheim, Schenklengsfeld und Nentershausen hat Thimet noch keine konkreten Zahlen vorliegen. Zwischenzeitlichen Sommerpausen kann er im Übrigen auch etwas Gutes abgewinnen: Dann könnten sich Wiesen und Mitarbeiter erholen.

9000 Badegäste in Obersuhl 

Gut 9000 Besucher wurden bisher in Obersuhl registriert. „Das ist in Ordnung“, sagt Bürgermeister Alexander Wirth. Von einem guten Schnitt spricht auch Oksana Gass von der Gemeindekasse in Ronshausen. 19 500 Besucher seien im Badepark gezählt worden. „Wir hatten schon mehr, aber auch weniger“, so Gass. Wie in den anderen Bädern, waren es auch weniger als im Jahr zuvor.

Was sich überall bemerkbar mache, sei im Übrigen, dass Kinder und Jugendliche heute oft bis zum Nachmittag Schule haben. Bereits geschlossen sind die Bäder in Rotenburg, Ronshausen, Asmushausen und Oberaula.

Auch in Oberaula wurden die Rekordzahlen von 2018 nicht erreicht, dennoch sei das Schwimmbadjahr 2019 ein überdurchschnittlich gutes Jahr gewesen mit mehr Gebühreneinnahmen für die Gemeinde als geplant. Von einer durchschnittlichen Saison mit geschätzt 22 000 Gästen spricht der Badebetriebsleiter des Eiterfelder Freibads, Gerhard Wiegand. 

Wobei allein im Juni rund 10 000 Besucher gezählt worden seien. Was sich überall bemerkbar mache, sei im Übrigen, dass Kinder und Jugendliche heute oft bis zum Nachmittag Schule haben.

Diese Freibäder sind noch geöffnet

Bad Hersfeld bis 22. September (7-19 Uhr, ab 8.9 ab 8 Uhr, Sa./So. 9-19 Uhr), Bebra voraussichtlich bis 8. September (9-19 Uhr), Eiterfeld bis 8. September (9-20 Uhr, bei unter 15 Grad oder Regen von 11-16 Uhr geschlossen),Heringen bis 8. September (12-20 Uhr, Hallenbad ab 10 Uhr), Kirchheim bis 15. September (10-19 Uhr), Nentershausen bis 15. September (10-20 Uhr, Sa./So. 9 bis 19 Uhr), Obersuhl bis 9. September (10-12 Uhr und 16 bis 19 Uhr), Philippsthal bis 15. September (9-19 Uhr), Schenklengsfeld bis 15. September (10-19 Uhr). Bereits geschlossen sind Asmushausen, Oberaula, Ronshausen und Rotenburg.

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