Kaffee und Croissants für die ersten Theaterfans

Vorverkauf für die Festspiele: Countdown in der Ticketzentrale

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Freut sich auf die Festspielsaison 2019 wie ein Kind auf Weihnachten: Intendant Joern Hinkel, der sich dementsprechend auch den Beginn des Kartenvorverkaufs nicht entgehen ließ.

Bad Hersfeld. Trotz Online-Shop und Telefonverkauf: Pünktlich zum Beginn des Vorverkaufs für die 69. Bad Hersfelder Festspiele standen am Donnerstagmorgen die ersten Fans Schlange.

Zehn, neun, acht ..... Start! Wer am Donnerstagmorgen zu den Ersten beim Vorverkaufsstart für die 69. Bad Hersfelder Festspiele in der Ticketzentrale am Markt gehörte, hatte die Gelegenheit, den Countdown mit dem Intendanten persönlich runterzuzählen. Denn pünktlich um 9 Uhr ging es los.

Schon die Wartezeit bis dahin hatten Joern Hinkel und die kaufmännische Leiterin Andrea Jung den treuen Freunden des Theaterfestivals mit Kaffee und Croissants verkürzt. Und obwohl sich ein Großteil des Ticketverkaufs inzwischen ins Internet verlagert hat, waren zahlreiche Menschen gekommen, um sich die besten Plätze und Termine persönlich zu sichern.

„Ganz hinreißend“, fand das der Intendant. „Ich bin begeistert und freue mich wie ein Kind auf Weihnachten, dass es los geht.“ Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit dabei zu sein, wenn sich so viele Festspielfreunde extra früh auf den Weg gemacht hätten. Etwa 40 bis 50 Leute hatte Andrea Jung erwartet, und nach und nach stellten sich am Morgen immer noch einige an.

Hatte alle Hände voll zu tun: Carina Göttlich.

16 Karten für das Musical Funny Girl wollte Michael Groß aus Bad Hersfeld kaufen, der zu den Festspielen im nächsten Sommer Freunde aus Butzbach und Bad Nauheim erwartet. Auch das Schauspiel Der Prozess wolle er sich aber gerne ansehen – und in Zukunft außerdem „gerne wieder eine Oper“, wie er mehrfach betonte. „Eine Oper braucht man, um eine richtige Stadt zu sein“, so Groß. Das habe schon die größte Stadt der Welt, Chongqing in China erkannt ...

Ganz abgeneigt gab sich Joern Hinkel diesbezüglich nicht, er wies im Gespräch jedoch einmal mehr darauf hin, dass dann auch die Auslastung stimmen müsse, um die Kosten zu stemmen.

Nicht nur die Mitarbeiterinnen der Ticketzentrale, auch die Drucker hatten am Donnerstagmorgen einigs zu tun. Gleich 16 Karten wurden beispielsweise auch für Sandy Scheithauer ebenfalls aus Bad Hersfeld ausgedruckt, die nicht nur Tickets für das Musical und das Schauspiel kaufte, sondern auch noch für das Konzert mit Annett Louisan.

„Das Musical ist immer sehr gefragt“, weiß Joern Hinkel, viele Hotels hätten für ihre Gäste aber auch bereits Der Prozess vorgebucht. (nm)

Welche Bilanz Andrea Jung nach dem ersten Tag zog, lesen Sie in der gedruckten Zeitung. 

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