Der Tote am Fierche

„Enner, zwoon ... tot“: Zweiter Bad-Hersfeld-Krimi von HZ-Redakteur Karl Schönholtz

Bruder Lolls guckt zu: Rechtzeitig vor dem Lullusfest ist jetzt der zweite Krimi von HZ-Redakteur Karl Schönholtz erschienen, der rund um Lolls spielt. Das Buch wurde mit Unterstützung der Sparkasse veröffentlicht und ist dort auch erhältlich – ebenso wie im Buchhandel, bei der Tourist-Information und natürlich der Hersfelder Zeitung. Unser Bild zeigt von links HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm, Autor Karl Schönholtz und den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Reinhard Faulstich, vor dem Lullusbrunnen. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. Rechtzeitig vor dem Lullusfest ist jetzt der zweite Krimi von HZ-Redakteur Karl Schönholtz erschienen, der rund um Lolls spielt.

Am Fierche liegt ein Toter. Der Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurde offensichtlich erstochen, vom Täter gibt es keine Spur. Das ist die Ausgangssituation von Karl Schönholtz zweitem Bad Hersfeld-Krimi „Enner, zwoon ... tot“, der jetzt erschienen ist, rechtzeitig vor dem Lullusfest.

Der Mord nach der Lollsteufelverbrennung ist schon vor zehn Jahren geschehen und das einzige ungeklärte Kapitalverbrechen der Hersfelder Kripo. Das lässt Zeitungsreporter Nick Scholz keine Ruhe. Er fängt an zu recherchieren und Fragen zu stellen und bringt damit seine heimliche Geliebte, Kriminalrätin Britta Stegemann, in Bedrängnis. Denn gerade in der Lollswoche hat die Polizei ohnehin viel um die Ohren.

Und auch Brittas Privatleben mit einem ungeliebten, schwer kranken Ehemann und dem Geliebten, von dem niemand wissen darf, sorgt für ordentlich Anspannung.

Als schließlich ein Verdächtiger festgenommen wird, gibt es jedoch mehr Fragen als Antworten. Und was in jener Nacht vor zehn Jahren am Fierche wirklich passiert ist, wer weiß das schon.

Mit viel Lokalkolorit erzählt Schönholtz seine Geschichte und plaudert dabei auch allerlei Interna aus der HZ-Redaktion aus. Alle Figuren sind jedoch liebevoll karikiert – da kann sich erkennen wer mag, oder auch eben nicht. Der Autor selbst räumt lediglich gewisse Ähnlichkeiten in bestimmten Eigenschaften und Äußerlichkeiten ein.

Und er versichert, dass die Handlung ansonsten frei erfunden ist. Weder gibt es die Affäre des Reporters mit der Kripochefin, noch die möglicherweise dunken Machenschaften rund ums Lullusfest.

Kein Aufklärungsroman also, sondern ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen, in dem die Einheimischen sich und ihr Fest wiedererkennen und die Auswärtigen eine ganze Menge über Bad Hersfeld und das Lullusfest erfahren, all das kompakt auf 184 Seiten.

Dass der zweite Roman genauso lang ist wie der erste, sei Zufall, meint Karl Schönholtz, der selber gerne auch mal dicke Wälzer liest, aber es durchaus schätzt, wenn Autoren ohne Laberei auf den Punkt kommen.

Erschienen ist das Buch auch diesmal wieder mit Unterstützung der Sparkasse im Ott-Verlag der Hersfelder Zeitung.

„Die Resonanz auf unseren ersten Regionalkrimi war richtig gut. Das hat Karl Schönholtz als Autor und den Verlag ermutigt, mit dem Lolls-Krimi vor dem Hintergrund des Alltags unseres Verlags mit dem HZ-Redakteur als Hauptfigur nachzulegen“, sagt der Geschäftsführer von Ott-Verlag und Hersfelder Zeitung, Markus Pfromm.

„Richtig klasse finde ich, dass das Lokalkolorit, festgemacht an allen wichtigen Traditionen unseres Lollsfestes, toll herauskommt. Und dass auch bekannte lokale Größen, ohne sie zu demaskieren, ihre Krimirolle haben, allein das wird neben der spannenden Story für besten Lesegenuss sorgen“, verspricht der Verlagschef.

Die Sparkasse setzt dabei ihre Tradition fort, lokale Schriftsteller und Künstler bei ihren Projekten zu unterstützen. „Wir freuen uns, die Geschichte von Lolls in völlig neuer Form verbreiten zu können“, betont Reinhard Faulstich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg.

Der Roman „Enner, zwoon ... tot“ von Karl Schönholtz, ISBN 978-3-9820068-0-2, Ott-Verlag Hersfelder Zeitung, ist zum Preis von 10.90 Euro in der Geschäftsstelle der HZ, Benno-Schilde-Platz 2, in allen Filialen der Sparkasse, im Buchhandel und bei der Tourist-Information Bad Hersfeld erhältlich.

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