Drei Schwerverletzte bei Auffahrunfall auf der Autobahn 7

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Burghaun. Drei Menschen wurden am Freitagabend bei einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Burghaun (Landkreis Fulda) schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 20.10 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg.

Ein 42-Jähriger mit einem 22-jährigen Beifahrer, beide aus Bosnien, befuhren mit ihrem Kleintransporter mit Anhänger die hier dreispurige Autobahn auf der rechten Seite. Ein nachfolgender 30-jähriger Kleintransporterfahrer aus München fuhr vermutlich aus Unachtsamkeit auf das Gespann auf.

Dabei riss der Anhänger ab, stürzte um und blieb auf dem Standstreifen liegen, wobei sich die Ladung aus Stoffrollen und Computerteilen auf der Fahrbahn verteilte. Das Zugfahrzeug blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen. Der Münchner landete mit seinem Fahrzeug im Graben.

Schwerer Unfall bei Burghaun

Nun kam ein 53-jähriger Sattelzugfahrer aus Italien auf dem rechten Fahrstreifen und wich vor dem kaputten Anhänger nach links aus. Ein 46-jähriger Autofahrer aus Bayreuth fuhr hingegen links und wich nach rechts vor dem dort stehenden Kleintransporter aus. Beide schafften es laut Polizei an den stehenden Fahrzeugen vorbei, berührten sich aber gegenseitig.

Nicht mehr ausweichen konnte ein 30-jähriger Fahrer aus Bad Hersfeld, der mit seinem Wagen frontal auf den Kleintransporter krachte, welcher danach in Brand geriet und ausbrannte.

Eine 21-Jährige aus Gersfeld fuhr mit ihrem Fahrzeug noch über die Stoffrollen und Computerteile des umgestürzten Anhängers.

Fahrer und Beifahrer des bosnischen Gespanns sowie der 30-Jährige aus Bad Hersfeld wurden schwer verletzt in Krankenhäuser nach Bad Hersfeld und Fulda gebracht.

Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Polizei 45.000. Die Autobahn musste fünf Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein zeitweise bis zu neun Kilometer langer Stau. (ank)

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