Tipps für die Bewerbung

Bessere Chancen auf den Ausbildungsplatz

Diese Tipps können bei der Bewerbung für eine Ausbildung helfen
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Um die erste Etappe auf dem Weg zur Ausbildung ganz ohne Schwierigkeiten zu meistern, sollte bei den Bewerbungsunterlagen alles stimmen.

Kommt der Bewerber für die Ausbildung infrage und lohnt es sich, ihn zum Vorstellungsgespräch einzuladen? Solche Fragen stellen sich Personalverantwortliche häufig, wenn sie eine Bewerbung in den Händen halten. Was es bei der Bewerbung zu beachten gibt – hier sind einige nützliche Tipps:

1. Die Formalia sind das A und O

Dass eine Bewerbung inhaltlich tadellos sein sollte und Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse nicht fehlen dürfen, versteht sich eigentlich von selbst. Doch auch weitere Formalkriterien sollten stimmen – und das wird häufig unterschätzt. Eselsohren, Rechtschreibfehler oder unübersichtliche Formatierungen lassen Personalverantwortliche ebenfalls erschaudern und haben nicht selten eine Absage zur Folge.

2. Zeitpunkt nicht verschlafen

Der richtige Zeitpunkt für eine Bewerbung hängt vom jeweiligen Ausbildungsberuf ab und daher ist es wichtig, sich rechtzeitig über die Bewerbungsfristen zu informieren. Grundsätzlich solltest du nicht zu lange warten, bis du mit den Bewerbungen startest – aussichtsreich ist es in den meisten Fällen, dies nach dem Jahreszeugnis der vorletzten Klasse zu tun. Eine Ausnahme bilden Banken, Versicherungen und manche Großbetriebe: Diese erwarten Bewerbungen häufig bereits eineinhalb Jahre vor Ausbildungsbeginn. Auch für zahlreiche schulische Ausbildungen musst du dich mindestens ein Jahr vorher bewerben.

3. Den Personaler nicht langweilen

Beim Erstellen der Bewerbung lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren – zumindest dann, wenn du auffallen möchtest und die Personalverantwortlichen überzeugen willst.

Natürlich ist es völlig in Ordnung, Muster-Vorlagen als Anregung zu nehmen, schreibst du sie jedoch einfach nur ab, wirkt das häufig ziemlich unpersönlich. Tipps, wie man ein Bewerbungsanschreiben formuliert, gibt es zum Beispiel im Internet unter www.ausbildungspark. com. Außerdem bietet die Arbeitsagentur ein Online-Bewerbungstraining an, das sich über den Link http://bwt.planet-beruf.de/ aufrufen lässt.

4. Ein Lächeln für die Ausbildung

Wenn du dich für eine Ausbildung bewirbst, solltest du nicht am Bewerbungsfoto sparen, denn wie oftmals im Leben gilt auch hier: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Schlecht belichtete Automatenbilder oder verwackelte Party-Schnappschüsse sind ein No-Go und auch ausdruckslose biometrische Passfotos sind für die Bewerbung weniger geeignet. Besser ist es, du suchst dir einen professionellen Fotografen, der dir Tipps geben kann, wie du dich offen und sympathisch präsentierst. Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch das passende Outfit und ein gepflegtes Styling. Dabei gilt: Im Zweifel lieber etwas zu fein als zu leger.

5. Mit Berufserfahrung punkten

Hast du in dem Bereich, in dem du eine Ausbildung anfangen möchtest, schon Praktika oder Ferienjobs absolviert? Dann solltest du diese Berufserfahrung bei der Bewerbung auf keinen Fall verschweigen. Sie bescheinigt dir praktische Erfahrung und soziale Kompetenzen und ist daher fast immer ein Bonuspunkt. Grundsätzlich sollte übrigens jede wichtige Angabe im Lebenslauf durch einen entsprechenden Nachweis untermauert werden, dabei ist es völlig egal, ob es sich um einen Arbeitsnachweis oder ein Schulzeugnis handelt.

Kommt der Bewerber für die Ausbildung infrage und lohnt es sich, ihn zum Vorstellungsgespräch einzuladen? Solche Fragen stellen sich Personalverantwortliche häufig, wenn sie eine Bewerbung in den Händen halten. Um diese erste Etappe auf dem Weg zur Ausbildung ganz ohne Schwierigkeiten zu meistern, sollte bei den Bewerbungsunterlagen alles stimmen. Was es dabei zu beachten gibt – hier sind einige nützliche Tipps.

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